Jonas Urbig und Said El Mala haben am Donnerstag gemeinsam ihr DFB-Debüt gefeiert. Der Einsatz des Keepers lässt sogar die Kassen des 1. FC Köln klingeln.
Warmer GeldregenUrbigs DFB-Einsatz lässt FC-Kassen klingeln

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Das Länderspiel zwischen Deutschland und Serbien (2:0) hat dem 1. FC Köln gleich einen doppelten Grund zur Freude gegeben.
Zum einen gibt es mit Said El Mala nach Jonas Hector endlich wieder einen kölschen Nationalspieler in der Reihen des DFB, zum anderen hat es dem Klub auch einen warmen Geldregen beschert.
Jonas Urbig lässt die FC-Kassen nochmal klingeln
Und zwar durch einen Spieler, der längst nicht mehr das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust trägt. Denn durch den Einsatz von Jonas Urbig am Donnerstagabend wurden eine Million Euro in die Klubkassen gespült.
Hintergrund: Als der Torhüter im Januar 2025 zum FC Bayern München wechselte, wurden zwischen beiden Vereinen diverse Boni ausgehandelt. Erste Zahlungen wurden bereits fällig, nachdem der Youngster das erste Mal das Bayern-Tor hütetet.
Nun muss der Serienmeister für Urbigs ersten Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft tief in die Tasche greifen. Weiteres Geld würde fließen, wenn Urbig eines Tages sogar die Nummer eins im DFB-Tor werden würde.
Gegen die Serben war Urbig bei seinem Debüt (kam zuvor nur in einem inoffiziellen Trainingsspiel der Reservespieler gegen Finnland zum Einsatz) in den wenigsten Fällen in seiner Hauptaufgabe als Torwart gefordert, sondern musste viel öfter mit den Füßen ran. Dabei unterlief ihm in der 56. Minute ein fataler Fehlpass in die Füße eines Gegenspielers. Tom Bischof klärt die Situation aber schnell wieder für seinen Keeper. Ansonsten zeigte Urbig eine ordentliche Leistung.
Für den FC zahlt sich die rasante Entwicklung des einstigen „Kronprinzen“ weiter aus. Denn zu der damaligen Sockelablöse von 7,5 Millionen Euro können in den nächsten Jahren weitere Millionen dazu kommen.
Ein fetter Bonus winkt zum Beispiel, wenn Urbig 2027 wirklich Nachfolger von Manuel Neuer als Nummer eins bei den Bayern wird. Insgesamt kann sich die Ablöse nach Informationen unserer Redaktion auf bis zu 14,5 Millionen Euro – und damit auf fast das Doppelte – erhöhen.

