Borussia Dortmund hat in den Verhandlungen um eine weitere Kader-Ergänzung eine Niederlage kassiert. Die Konditionen trösten allerdings über die Absage hinweg.
„Schrott-Konditionen“Nächster Wunschspieler nach El Mala nicht zum BVB
Im Poker um Said El Mala (19) holte sich Borussia Dortmund nach zähen Verhandlungen eine blutige Nase ab, reagierte mit zwei Transfers binnen weniger Tage aber eindrucksvoll. Jetzt muss die sportliche Führung mit mehr Zeitdruck auf eine weitere Niederlage in den Bemühungen um einen Wunschspieler reagieren.
Nachdem Giannis Konstantelias (23) und Joey Veerman (27) für zusammengerechnet knapp 50 Millionen Euro anstelle von El Mala verpflichtet worden waren, wollten die BVB-Bosse den Kader auf der Zielgeraden noch mit kleinen Anpassungen optimieren. Doch Plan A hat sich am Mittwoch (26. August 2026) endgültig zerschlagen.
Héctor Fort wechselt nicht zu Borussia Dortmund
Für die rechte Außenbahn hatte Spanien-Talent Héctor Fort (20) vom FC Barcelona eine wichtige Rolle in den Planungen gespielt. Über Wochen hielten sich die Gerüchte um eine Verpflichtung des Junioren-Nationalspielers. Übereinstimmenden Berichten zufolge wechselt Fort jetzt allerdings innerhalb Spaniens.
Real Sociedad San Sebastián soll den Zuschlag für einen Kauf erhalten haben und sichert sich damit die Dienste des hochveranlagten Rechtsverteidigers.
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Laut Sky war der BVB in Gesprächen mit Spieler und Verein hätte selbst allerdings erst Platz im Gehalts-Budget freischaufeln müssen. Auf Abgangs-Seite gab es allerdings nicht die erhoffte Bewegung, so entschied sich Fort für Real Sociedad.
Auch wenn den Dortmundern sportlich ein vielversprechendes Talent durch die Lappen geht, macht ein Blick auf die Konditionen des Transfers die Lage etwas erträglicher.

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Hector Fort spielt aktuell noch beim FC Barcelona.
8,5 Millionen Euro soll Fort kosten, zusätzlich sichert sich Barca eine Weiterverkaufsbeteiligung von 50 (!) Prozent und zudem eine Rückkaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro. Sollte der Spieler einschlagen, wäre er entweder schnell wieder bei Barca oder die Katalanen würden bei einem Verkauf kräftig mitverdienen.
Zu viele Unwägbarkeiten für einen Klub auf dem finanziellen und sportlichen Niveau der Dortmunder. Entsprechend erleichtert reagierten viele Fans, die sich Fort zwar beim BVB gewünscht hätten, allerdings nicht zu derart nachteiligen Bedingungen.
Hat die FC-Fanfreundschaft zum BVB im Transfer-Zoff gelitten?
„Wäre aber auch ein schrecklicher Deal gewesen, gut so“, schrieb ein Anhänger beim Kurznachrichtendienst X, ein anderer beklagte sich ebenfalls über „Schrott-Konditionen“. Ein weiterer Fan stimmte zu: „Gut und sehr vernünftig, dass der BVB diesen Deal zu diesen von Barca verlangten Konditionen nicht gemacht hat.“
Ob der BVB jetzt erneut eine Alternative aus dem Hut zaubert oder ohne einen weiteren Außenverteidiger als Backup für Julian Ryerson (28) in die Saison geht, zeigt sich in den kommenden Tagen. Am 1. September schließt dann das Transferfenster bis zum Ende des Jahres. (bc)

