Der 1. FC Köln hat seit einem Jahr ein neues Präsidium. Im großen Interview spricht Vize Jörg Alvermann (55) über die geleistete Arbeit, die geplanten Reformen beim FC und die aktuelle Situation mit Trainer René Wagner (38).
„Wären schlecht beraten“FC-Vize Alvermann über Trainer Wagner & das Derby

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Jörg Alvermann, Vizepräsident des 1. FC Köln, beim Spiel gegen Werder Bremen am 12. September 2026 auf der Tribüne des Rhein-Energie-Stadions.
Ende September 2025 bekam der 1. FC Köln einen neuen Vorstand. Seitdem sind Präsident Jörn Stobbe und seine Vizes Jörg Alvermann und Ulf Sobek in der Verantwortung. Wie haben sich die drei bisher geschlagen? Was sind die weiteren Pläne?
Darüber und über die aktuelle sportliche Situation haben wir mit Alvermann gesprochen. Der Fachanwalt für Sport- und Steuerrecht hat eine umfassende Satzungsreform ausgearbeitet. Doch erst einmal richtet sich der Blick aufs Derby gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 11. Oktober 2026, 15.30Uhr, Liveticker auf EXPRESS.de).
Geißbockheim und Stadionausbau – das ist der Stand:
Herr Alvermann, das Präsidium des 1. FC Köln ist nun etwas mehr als ein Jahr im Amt. Wie fällt Ihr persönliches Fazit bislang aus?
Jörg Alvermann: Ich bin sehr zufrieden – und da kann ich im Namen des gesamten Vorstands sprechen. Wenn ich zurückblicke, kommt es mir deutlich kürzer vor. Wenn man allerdings Revue passieren lässt, was in dem Jahr alles passiert ist, dann war es schon viel. Wir haben eine Menge auf den Weg bringen können.
Gibt es ein Leuchtturmprojekt, auf das Sie besonders stolz sind?
Alvermann: Ich bin stolz darauf, dass wir unsere Wahlkampfversprechen gehalten haben. Denn wir haben in den angekündigten Bereichen Resultate geliefert. Wir haben mit Ulf Sobek Sportkompetenz in den Vorstand gebracht. Wir haben mit Jörn Stobbe einen absoluten Immobilienfachmann, der eine Stadionkommission und Lösungen für das Geißbockheim auf den Weg gebracht hat. Und wir haben versprochen, eine Satzungsreform durchzuführen. Diese werden wir jetzt bei der Mitgliederversammlung am 22. November zur Wahl stellen. Dazu wollten wir die Mitgliederbeteiligung erhöhen. Das haben wir in vielen Formaten wie Stammtischen, Foren und Umfragen nachgewiesen. Ich finde, dass wir gehalten haben, was wir versprochen haben.
Wie sieht es mit dem Ausbau des Geißbockheims aus?
Alvermann: Beim Geißbockheim gibt es jetzt wieder Rechtsmittel gegen das Oberverwaltungsgerichtsurteil, aber man muss das Positive sehen. Wir haben vor dem Oberverwaltungsgericht gewonnen. Die Erfolgsaussichten einer solchen Beschwerde, die jetzt noch eingelegt wurde, beurteile ich als minimal. Darüber hinaus konnten wir endlich die Satellitenplätze auf den Weg bringen. Es ist uns beim FC gemeinsam gelungen, erstmalig seit vielen Jahren politische Lösungen dafür herbeizuführen. Das sind zwar nur die ersten Schritte, die aber mit dazu führen, dass Anfang 2027 die Bagger rollen werden.
Das heißt, es gibt eine Baugenehmigung?
Alvermann: Man muss die verschiedenen Projekte unterscheiden. Das eine ist die Bebauung der Gleueler Wiese. Diese ist kurzfristig nicht realistisch. Wir haben jetzt ein Urteil gewonnen, aber solange das noch nicht rechtskräftig ist, passiert noch nichts. Auch wenn es dann rechtskräftig ist, muss das Ganze in einen Ratsbeschluss umgesetzt werden, damit ein Pachtvertrag abgeschlossen werden kann. Was aber den Ausbau des Geißbockheims angeht, da gibt es Baugenehmigungen. Dort wird unser Leistungszentrum entstehen, um zukunftsfähig zu sein. Dafür brauchen wir Ausgleichsflächen zum Fußballspielen und haben mit den Satellitenplätzen jetzt endlich Lösungen in Aussicht.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit Ihren Amtskollegen Jörn Stobbe und Ulf Sobek?
Alvermann: Wir wurden im vergangenen Jahr vom Mitgliederrat zusammengebracht. Wir drei haben uns sehr genau angeschaut und sind mit der Prämisse reingegangen, dass es zwischen uns passen muss. Und das war zu 100 % der Fall. Der Wahlkampf hat uns dann noch einmal brutal zusammengeschweißt. Es war ein Testlauf, was es bedeutet, beim FC auf einmal in der Öffentlichkeit zu stehen. Wenn man dann aber auch wirklich die Verantwortung trägt, spürt man den Klub nochmal ganz anders. Aber da sind wir mittlerweile ein eingespieltes Team.
Mit klar verteilten Rollen…
Alvermann: Genauso ist es gewollt. Eines unserer Schlagworte, mit dem wir angetreten sind, lautet Kompetenz. Wir möchten in den Bereichen tätig sein, in denen wir uns auskennen. Beim 1. FC Köln ist es schlichtweg unmöglich, wenn sich jeder Vorstand um alles kümmert. Dafür sind die Themen zu vielfältig und zu anspruchsvoll. Man muss berücksichtigen, dass wir in erster Linie ein Aufsichtsorgan sind. Ich kann dieser Verantwortung aber nur gerecht werden, wenn ich die Themen verstehe. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass wir uns das Vertrauen in den jeweiligen Fachgebieten schenken. Ulf verantwortet den Bereich Sport, Jörn den Bereich Immobilien und ich kümmere mich um die rechtlichen Themen, um drei Kernverantwortungsbereiche zu nennen.
Reichen drei Jahre Amtszeit für all Ihre Vorhaben?
Alvermann: Es wäre illusorisch, zu sagen, dass man in drei Jahren Amtszeit all das, was man sich vorgenommen hat, realisieren kann. Aber natürlich haben wir klare Pläne, was wir in dieser Amtszeit umsetzen wollen. Dazu gehört die Satzungsreform. Dazu gehören nächstes Jahr das Thema Strukturen und die Rechtsformfrage und dazu gehört auch, dass wir beim Thema Geißbockheim als FC durchschlagende Erfolge vorweisen wollen. Außerdem wollen wir unseren Mitgliedern in der Stadionfrage eine Antwort geben: Ist etwas am Standort Müngersdorf möglich oder nicht? Das sind zentrale Punkte, die wir liefern wollen und auch liefern werden. Wir sind als Vorstand dafür angetreten, um den FC gemeinsam mit der Geschäftsführung als langfristiges, dauerhaftes, gesundes und vor allen Dingen auch sportlich erfolgreicheres Element in der Bundesliga zu etablieren. Für die Vielzahl an Aufgaben ist eine Amtszeit von drei Jahren zu kurz. Daher wollen wir im Rahmen der Satzungsreform unter anderem die Amtsperiode des Vorstands um ein Jahr verlängern.
„Wenn wir beim FC mal wieder einen Titel holen würden, dann verzichte ich gerne auf jede Satzungsreform“
Könnten Sie sich eine zweite Amtszeit vorstellen?
Alvermann: Ich hatte es mir reiflich überlegt, ob ich für den Vorstand des 1. FC Köln kandidiere. Wenn man nur mit dem Anspruch rangeht, ich mache das drei Jahre und dann ist es auch wieder gut, dann kann man es auch lassen. Ich bin natürlich angetreten, um hier längerfristig etwas zu bewegen. Alles andere wäre gegenüber unseren Mitgliedern Scharlatanerie gewesen. Aber es gehört auch Demut dazu. Denn nach drei Jahren entscheidet erstmal unser Aufsichtsgremium, ob es diesen Vorstand erneut vorschlägt. Und dann entscheiden die Mitglieder, welchen Vorstand sie haben wollen.
Wie wichtig wäre die neue Satzungsreform für den FC, wichtiger als ein Titel?
Alvermann: Wenn wir beim FC mal wieder einen Titel holen würden, dann verzichte ich gerne auf jede Satzungsreform. Diese Sehnsucht ist bei allen riesig. Aber es ist so, dass das eine das andere befruchtet. Mit einer neuen Satzung allein wird der FC keine Titel gewinnen. Aber es geht uns darum, den Klub auf den Spielfeldern, auf denen wir Vorstandsmitglieder unterwegs sind – zum Beispiel Infrastruktur, Gremienstruktur, Satzungsreformen, Mitgliederbeteiligung – erfolgreich zu gestalten. Wenn das gelingt, wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, das Produkt Fußball erfolgreich zu machen. Unsere Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um sportlichen Erfolg zu haben.
Hier kannst du an unserer Umfrage teilnehmen:
Wie bewertet ihr das FC-Präsidium nach einem Jahr?
Was ist das Ziel der Reform?
Alvermann: Das Hauptziel dieser Reform ist eine deutlich verschlankte Gremienstruktur. Die FC-Mitglieder können dann besser nachvollziehen, wie dieser Klub aufgebaut ist, wer für was zuständig ist und warum bei der Entscheidung X das Gremium Y entscheidet. Ein Beispiel: Wir haben einen Mitgliederrat, bei dem die Zuständigkeiten und Funktionen vielen überhaupt nicht bewusst sind. Viele denken, der Mitgliederrat ist die Vertretung der Mitglieder. In erster Linie ist er aber ein Aufsichtsgremium, welches den Vorstand kontrollieren soll. Deswegen muss er auch so heißen. Das ist keine große inhaltliche Veränderung, aber wir wollen den Mitgliederrat zukünftig Vereinsaufsichtsrat nennen. Darüber hinaus schaffen wir den Gemeinsamen Ausschuss ab, der derzeit aus den drei Vorständen, zwei Mitgliederräten, dem Vorsitzenden des Beirats und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Kapitalgesellschaft besteht. Wir wollen stattdessen den bisherigen KG-Aufsichtsrat stärken und ihn mit neun Personen besetzen: dreimal Vorstand, dreimal Vereinsaufsichtsrat und drei weitere externe Personen, die vor allem Wirtschaftskompetenz reinbringen sollen.
Wie optimistisch sind Sie, dass ihr Vorschlag auf breite Zustimmung trifft?
Alvermann: Man sollte nicht so vermessen sein und vorab Ergebnisse der Mitgliederversammlungen prophezeien, aber ich bin extrem optimistisch. Wir haben eine herausragend besetzte Kommission, die auch mit externem Sachverstand besetzt wurde. Die Änderungsvorschläge für die Satzung sind ja nicht bei mir im stillen Kämmerlein entstanden, sondern in dieser Experten-Kommission. Und zusätzlich haben wir die Mitglieder von Anfang an mit eingebunden. Sie hatten die Möglichkeit, sich zu beteiligen, und wir haben sie an dem Prozess teilhaben lassen. Das werden wir jetzt auch im letzten Schritt noch einmal tun, um genau diese Akzeptanz herbeizuführen. Die bisherige Resonanz fand ich überragend.
Wenn die Reform durchgeht, würde sie dann sofort in Kraft treten?
Alvermann: Das Vereinsrecht sieht bestimmte Abläufe vor. Eine Satzungsänderung wird mit der Eintragung ins Vereinsregister wirksam. Das heißt, es könnte noch ein bisschen dauern. Wenn uns die Mitglieder das Votum geben, werden wir anschließend den Gesellschaftsvertrag der KGaA anpassen. Wir würden dann auch in der Kapitalgesellschaft diese Strukturen herbeiführen. Und bei den Wahlperioden wollen wir stufenweise vorgehen: Für uns bleibt es beispielsweise zunächst bei der Amtszeit von drei Jahren. Die neue Amtszeit von vier Jahren würde erst für den 2028 gewählten Vorstand gelten und genauso wollen wir es auch mit dem Mitgliederrat handhaben. Auch der würde 2027 erstmal auf drei Jahre nochmal gewählt, damit gar nicht der Eindruck entsteht, dass da irgendwelche Pfründe gesichert werden sollen.
Alvermann glaubt fest an Trainer Wagner
Wird die Mitgliederversammlung hybrid stattfinden?
Alvermann: Nein, die Mitgliederversammlung wird rein in Präsenz stattfinden.
Wie kann man als FC auch ohne Investoren im Konzert der Großen mitspielen?
Alvermann: Erstmal will ich nochmal unsere Haltung festhalten: Es gilt ein klares Nein zu Investoren. Ich kenne auch niemanden hier im Geißbockheim, der sagt, wir brauchen Investoren, um sportlich erfolgreich zu sein. In unserer Satzung ist schon jetzt eine hohe Hürde für einen Anteilsverkauf vorgesehen. Diese Schwelle für einen Investoreneinstieg wollen wir sogar noch einmal erhöhen. Die Finanzierungsquellen werden wir also im operativen Geschäft erzielen müssen. Das sind unter anderem Transfererlöse, eine erfolgreiche Jugendarbeit, eine Verbesserung im TV-Geld-Ranking und unsere bereits jetzt hervorragenden Erlöse in der klassischen Vermarktung, Sponsoren, Tickets oder Fanartikel etc.
Wir von EXPRESS.de haben eine Umfrage gemacht: Wie bewertet ihr das Präsidium nach einem Jahr? 16 Prozent haben geantwortet: „Sehr gut! Die drei machen tolle Arbeit und bringen den FC mit Herzblut nach vorne.“ 39 Prozent: „Ich habe ihre Arbeit kaum wahrgenommen und kann das Präsidium schwer einschätzen.“ 31 Prozent: „Mir fehlen sportliche Kompetenz und Impulse. Ich hatte mir mehr versprochen von dem neuen Präsidium.“ 13 Prozent: „Ich finde das Präsidium schlecht. Der FC hat mehr Strahlkraft in der Führung verdient.“ Wie bewerten Sie die Ergebnisse?
Alvermann: Wenn 39 Prozent die Arbeit des Vorstands schwer einschätzen können, dann ist das für mich kein Alarmsignal. Als Vorstand des 1. FC Köln muss nicht jeder die Alltagsarbeit wahrnehmen. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn die Leute draußen sagen, ich nehme den Vorstand nicht so wahr, aber das „Produkt FC“ gefällt mir. Die Spieler, der Trainer, die Geschäftsführer sind diejenigen, die operativ im Fokus sind. Natürlich gibt es auch operative Aufgaben, wo wir als Vorstand gefordert sind und auch mal nach außen sichtbar sein müssen – als Präsidium, das wir nun mal sind. Aber wir sind nicht die, die primär in der ersten Reihe stehen wollen. Alarmierender fände ich, wenn die Mehrheit der Befragten bei einer repräsentativen Umfrage sagen würde: Wir sind mit dieser Vorstandsarbeit unzufrieden. Umfrageergebnisse sind aber natürlich auch Ausdruck einer momentanen Unzufriedenheit mit der sportlichen Situation. Die Bewertung eines FC-Vorstands wird immer auch am sportlichen Erfolg festgemacht. Wenn der 1. FC Köln sportlich nicht erfolgreich ist, kann ich als Vorstand nicht sagen: Wir waren aber super.
Wie erleben Sie die aktuelle Kritik an René Wagner?
Alvermann: Wir haben uns im Gemeinsamen Ausschuss mit der Geschäftsführung vergangene Saison sehr genau damit beschäftigt, wem wir nach dem Ausscheiden von Lukas Kwasniok die Mission Klassenerhalt anvertrauen, und haben uns für René entschieden. Nach der Saison haben wir unter Leitung von Thomas Kessler eine intensive Bestandsaufnahme durchgeführt und eine weitere, sehr bewusste Entscheidung getroffen, mit René auch in die neue Saison zu gehen. Wenn man sich dafür entscheidet, auf einen Kader mit vielen neuen, entwicklungsfähigen Spielern und einen zwar genau dazu passenden, aber sehr jungen Trainer zu setzen, dann ist einem klar, dass es auch Zeit brauchen und Rückschläge geben wird. Dementsprechend haben wir uns darauf verständigt, das Vertrauen in René auch dann nicht über Bord zu werfen, wenn genau diese Rückschläge kommen. Es fällt mir nicht schwer, voller Überzeugung hinter dem Trainer zu stehen.
Warum wird in Ihren Augen bald alles besser?
Alvermann: Wir glauben, dass sich die unglaublich akribische Arbeit von René bald auszahlen wird. Wir sehen jeden Tag, wie viel Energie und Kompetenz er einbringt. Wenn sich die Mannschaft noch besser findet, wird sich das auch auf dem Platz zeigen. Wir sind uns sicher, dass dieser Kader absolut die Qualität hat, um in der Bundesliga zu bestehen. Wir hatten in jedem Spiel sehr gute Phasen, nur leider noch nicht konstant. Wenn man das alles berücksichtigt, ist für mich klar, dass es noch etwas Zeit benötigt, dann aber eine Stabilisierung eintritt.
Mal hört man den Vorwurf: Das FC-Präsidium wartet mal wieder zu lange und schaut nur zu. Was sagen Sie dazu?
Alvermann: Als Präsidium ist es weder unsere Aufgabe noch unsere Befugnis, eine Trainerentscheidung zu treffen. Diese Entscheidung liegt in erster Linie bei Thomas Kessler als Geschäftsführer Sport, mit dem wir im Gemeinsamen Ausschuss selbstverständlich in einem engen Austausch stehen. Wir werden niemals an der Geschäftsführung vorbei irgendwelche Alleingänge starten. Alles andere wäre auch nicht der Führungsstil, den wir beim 1. FC Köln brauchen. Für die sportliche Ebene sowie für die wirtschaftliche Ebene muss es eine Geschäftsführung geben, die das operative Geschäft leitet. Dieser steht ein Aufsichtsgremium vor, in dem wir uns als Vorstand wiederfinden. Nicht mehr und nicht weniger. Es muss ein permanenter Austausch herrschen und bei herausragend wichtigen Entscheidungen, wie bestimmten Transfers oder der Trainerentscheidung, legt die Geschäftsführung einen Vorschlag vor. Dann ist es Aufgabe des Aufsichtsgremiums, dies sorgfältig zu prüfen und dann gemeinsam zu entscheiden.
Was würde eine mögliche Niederlage im Derby für René Wagner bedeuten?
Alvermann: Erstmal freue ich mich total auf das Derby und bin davon überzeugt, dass wir es gewinnen. Und ganz grundsätzlich wären wir schlecht beraten, eine Trainerentscheidung vom Ausgang eines Spiels abhängig zu machen. Entscheidungen müssen einer klaren Linie folgen. Die Frage ist: Haben wir das Vertrauen? Ja, dieses Vertrauen haben wir. Wir wollen eine langfristige Entwicklung und werden diese Planung nicht nach vier oder fünf Spieltagen und bei den ersten Widerständen über den Haufen werfen. Ich habe volles Vertrauen in die sportliche Geschäftsführung und kann ruhig schlafen.

