Wird Köln-Kader ausgedünnt?FC-Profis vor Doppelwechsel nach Holland

Der 1. FC Köln will seine Top-Talente möglichst perfekt fördern. Bei zwei Spielern zeichnet sich jetzt eine Lösung ab, damit sie Spielpraxis bekommen. Die Spur führt nach Holland.

Der 1. FC Köln hat seine Arbeit im Trainingslager Österreich aufgenommen. Nach der Ankunft in Kitzbühel am Freitagnachmittag (24. Juli 2026) ging es am Samstag um 10.45 Uhr erstmals auf den Platz im Koasastadion in St. Johann in Tirol.

Auch Elias Bakatukanda (22) stößt in der Vorbereitung zur Mannschaft. Der Innenverteidiger war in der vergangenen Saison an BW Linz ausgeliehen und hatte sich am Sprunggelenk verletzt. Seit Mitte Juli trainierte das Kölner Eigengewächs noch individuell, jetzt darf er sich im Trainingslager beweisen.

Bakatukanda und Schenten im Doppelpack nach Kerkrade?

Ob sich am FC-Plan mit Bakatukanda noch etwas ändert? Denn eigentlich ist klar, dass der groß gewachsene Verteidiger (1,95 Meter) noch einmal ausgeliehen werden soll. Dabei könnte es nach Informationen sogar zu einem Doppelwechsel aus Köln kommen, denn Bakatukanda soll wie FC-Stürmer Fynn Schenten (18) an Roda Kerkrade verliehen werden.

EXPRESS.de hatte am Freitag (24. Juli 2026) exklusiv über das Interesse der Niederländer berichtet. Gegenüber „De Nieuwe Ster“ bestätigte Rodas Technischer Direktor Robbie Servais (50) das Interesse an Schenten. Zweitligist Roda JC Kerkrade könnten jetzt sogar zwei Spieler des FC schnappen.

Beide Köln-Talente waren umworben. Bei Schenten klopften Viktoria Köln, Ligue-1-Aufsteiger Le Mans, Racing Straßburg, OSC Lille oder der FC Porto an. Auch aus Österreich gab es Interesse, darunter vom SV Ried.

Im Fall von Bakatukanda hat man zuletzt Wehen-Wiesbaden eine Absage erteilt. Am Ende scheiterten alle Gespräche, weil Köln bei beiden Spielern vertraglich keine Kaufoption eingehen will.

Heißt: Um die Hand komplett über ihnen zu haben, will Köln die beiden Top-Talente nur verleihen. Roda Kerkrade ist damit wohl einverstanden. Ob beide tatsächlich bald in den Niederlanden ihre Fußballschuhe schnüren, wird sich zeigen.

Schenten ist nicht mit in Kitzbühel, Bakatukanda schon. Er kann sich in den kommenden Tagen auf dem Platz zeigen. Mit Julian Pauli, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied und Luka Lochoshvili ist die Konkurrenz in der Innenverteidigung aber groß. Auch Timo Hübers ist mit im Trainingslager, er arbeitet aber nach seiner Knieverletzung noch individuell.

Said El Mala bei der Ankunft in Kitzbühel.
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