Der 1. FC Köln hat ein schwieriges Flutlichtspiel vor der Brust. Am Freitagabend steht das Bundesligaduell bei Eintracht Frankfurt an. Bei FC-Trainer René Wagner werden positive Erinnerungen wach.
„Den Rest meines Lebens“FC-Coach Wagner mit besonderer Frankfurt-Erinnerung

Nach dem Derby gegen Gladbach ist vor Frankfurt! Für Kölns Trainer René Wagner (38) gab es diese Konstellation schon einmal – es war für ihn eine ganz besondere.
Rückblick Ende März 2026: Nach dem 3:3 bei Borussia Mönchengladbach wurde Lukas Kwasniok (45) als Trainer des 1. FC Köln freigestellt. Es übernahm sein Co-Trainer Wagner. Das erste Spiel als Cheftrainer in der Bundesliga musste Wagner bei Eintracht Frankfurt bestreiten.
Wagner-Premiere in Frankfurt: FC kämpfte sich nach 0:2 zurück
Damals war das 2:2 für den FC ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt. Nach einem 0:2-Rückstand gab es durch Tore von Jakub Kaminski und Alessio Castro-Montes noch einen Punkt beim Wagner-Debüt.
Jetzt steht für Wagner die Rückkehr nach Frankfurt an. Am Freitagabend (16. Oktober 2026) wird es unter Flutlicht wieder kribbeln. Dieses Mal mit einem Derbysieg im Gepäck!
Wagners bisherige Bundesliga-Bilanz: zwölf Spiele, drei Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen. Macht einen Schnitt von 1,08 Punkten pro Partie. Was in seiner jungen Chefkarriere noch fehlt, ist ein Auswärtssieg. Wäre doch perfekt, wenn dieser am Ort seiner Premiere gelingen würde.
Wagner erinnert sich an seinen Start in Frankfurt: „Das war natürlich etwas Besonderes. Meine Frau war da und zwei meiner besten Freunde. Ich habe mich nach dem Spielverlauf über den Punkt sehr gefreut. Das sind Gedanken, die ich für den Rest meines Lebens mitnehmen werde.“
Die Einstellung seiner Mannschaft hat ihn damals total überzeugt: „Wenn ich zurückdenke, denke ich an eine Mannschaft, die sich brutal zurückgekämpft hat. In der Phase nach dem 0:2 hofft man, dass man durch Einwechslungen und Impulse von der Bank noch einmal was verändern kann. Das haben wir geschafft. Das war auch für mich eine Bestätigung, dass wir als Gruppe und als Mannschaft die Liga halten können.“
In diesem Spiel nochmals zurückzukommen nach einem 0:2 habe allen „viel, viel Kraft gegeben. Danach haben wir dann mit dem Heimsieg gegen Bremen einen super Start mit den ersten zwei Spielen gehabt“, so Wagner.
Der FC-Coach nimmt viel mit aus dieser Phase und denkt gerne daran zurück. „Jetzt müssen wir mit der gleichen Gier wieder in Frankfurt auftauchen. Wir müssen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen.“

