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Halbes FC-Team fehltBaumgart schlägt Pausen-Alarm: „So kannst du dir nichts erarbeiten“

Steffen Baumgart steht am Montagvormittag beim Training des 1. FC Köln auf dem Rasen.

Steffen Baumgart am Montagvormittag (20. März 2023) beim Training des 1. FC Köln

Steffen Baumgart muss in der Länderspielpause auf reihenweise Spieler verzichten, kann die 1:6-Klatsche gegen Borussia Dortmund nicht wirklich auswerten. Der Trainer des 1. FC Köln muss improvisieren.

von Martin Zenge (mze)

„Mir brennt vieles unter den Nägeln.“ So Steffen Baumgart (51) am Montagvormittag (20. März 2023), zum Start der neuen Trainingswoche nach der 1:6-Klatsche in Dortmund. Das Problem: Eine Analyse des Debakels ist kaum möglich – dem FC-Coach fehlt aufgrund der Länderspielpause die halbe Mannschaft!

Gleich fünf Startelf-Spieler von Samstagabend sind zu ihren Nationalteams gereist: Florian Kainz (30), Dejan Ljubicic (25, beide Österreich), Ellyes Skhiri (27, Tunesien), Mathias Olesen (21, Luxemburg) und Sargis Adamyan (29, Armenien).

Steffen Baumgart: „Ich hätte die Jungs gerne bei mir“

Außerdem fehlen Dimitrios Limnios (24, Griechenland), Eric Martel (20), Denis Huseinbasic (21, beide Deutschland U21), Nikola Soldo (22, Kroatien U21), Justin Diehl (18, Deutschland U19) und Kingsley Schindler (29), der erstmals für Ghana nominiert wurde, sowie der angeschlagene Jeff Chabot (25).

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Die Frage, ob die Liga-Unterbrechung nach zuletzt nur einem Punkt in fünf Partien guttut, stellt sich für Baumgart daher gar nicht erst. „Alle sagen, dass die Länderspielpause zum richtigen Zeitpunkt kommt. Aber du kannst dir so nichts erarbeiten. Wir können nicht mal das Spiel richtig auswerten, weil keiner hier ist. Mit der Hälfte der Mannschaft brauche ich das nicht zu machen.“

Besonders krass: Mittelfeld-Star Ellyes Skhiri (27), mit Tunesien in der Afrika-Cup-Quali im Einsatz, steigt erst nächste Woche Donnerstag (30. März) wieder ins FC-Training ein.

Baumgart: „Ich hätte die Jungs gerne bei mir, weil es wichtig ist, in so einer Phase nicht nur eng zusammenzurücken, sondern auch eng beieinander zu sein. Das ist jetzt weniger gegeben, so kann man nicht so viel Einfluss auf die Jungs nehmen.“

Sieben Nachwuchsjungs im Profi-Training des 1. FC Köln dabei

Stattdessen muss der Köln-Coach „improvisieren“, beförderte sieben Spieler aus der U19 und U21 ins Profi-Training: Luan Simnica (19), Tidiane Touré (18), Meiko Wäschenbach (19), Maxi Schmid (19), Luca Schlax (22), Henrik Mittelstädt (23) und Emin Kujovic (18).

Sonst wäre auch das Gedächtnisspiel für „Mucki“ Banach (†24), Donnerstag (18 Uhr) im Franz-Kremer-Stadion gegen Belgien-Klub VV St. Truiden, gar nicht möglich.

Danach gibt’s drei Tage frei, bevor die Vorbereitung auf Gladbach beginnt. „Das machen wir unabhängig von den Ergebnissen immer so in einer Länderspielpause. Die freien Tage sind für die Jungs wichtig“, sagt Baumgart.

Fakt ist: Auch wenn das halbe Team fehlt, wartet am Geißbockheim in dieser Woche kein Spaßprogramm. Der Trainer erklärt: „Ablenkung ist gerade nicht das Richtige. Es geht einfach darum, uns zu fokussieren und unseren Weg zu gehen. Wir müssen auch klar ansprechen, was nicht läuft. Da gibt es genug Themen.“