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DFL lässt alle 49 Bewerber zu FC: Alex Wehrle hat Good News in schlechten Zeiten

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FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle am Geißbockheim

Köln/Frankfurt – Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat im ersten Schritt des Lizenzierungsverfahrens für die Saison 2020/21 in der Bundesliga und der 2. Liga keinem der 49 Bewerber die Spielberechtigung verweigert. Dabei wurden die zuletzt von der Mitgliederversammlung beschlossenen Ausnahmeregelungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie berücksichtigt.

So wurde unter anderem im Lizenzierungsverfahren bei den Vereinen auf die Überprüfung der Liquidität verzichtet, da die Unterbrechung des Spielbetriebs aufgrund der Coronakrise viele Klubs vor ernsthafte Schwierigkeiten stellt. Die endgültige Entscheidung über die Vergabe der Lizenzen soll spätestens in der zweiten Juni-Hälfte erfolgen.

DFL: Einige Klubs müssen Bedingungen erfüllen

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Bis dahin müssen manche Klubs allerdings „Bedingungen erfüllen, um im Falle der sportlichen Qualifikation die Spielberechtigung zu erhalten“, andere „erhielten die Lizenz unter Auflagen“. Einer dieser Vereine ist Bundesliga-Schlusslicht SC Paderborn. Dort sind infrastrukturelle und medientechnische Auflagen zu erfüllen.

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Alexander Wehrle: „Haben die Lizenz ohne Auflagen erhalten“

Die 1. FC Köln KGaA hingegen gehört trotz Krise zu den Glücklichen, die keine Auflagen erfüllen müssen. „Ja, wir haben die Lizenz ohne Auflagen erhalten“, bestätigt Geschäftsführer Alexander Wehrle (45) dem EXPRESS.

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Im ersten Schritt wurde die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit überprüft. Bis Mitte Mai geht es unter anderem um rechtliche und infrastrukturelle Kriterien. Nach Ablauf der Beschwerdefrist tagt dann erstmals der Lizenzierungsausschuss unter dem Vorsitz von Jan-Christian Dreesen. Der finanzielle Aspekt wird nach DFL-Angaben in der kommenden Spielzeit erneut überprüft, die Unterlagen sind bis zum 15. September einzureichen. (ach/ars/ dpa)

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