Borussia Dortmund bemühte sich seit Wochen um einen Transfer von Said El Mala, doch am Freitag zog sich der BVB schließlich endgültig aus den Verhandlungen zurück.
Kein Transfer zum BVBFC-Poker um Said El Mala heiß diskutiert

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Said El Mala wird im Sommer nicht zu Borussia Dortmund wechseln.

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Der Poker um Said El Mala (19) wurde von Tag zu Tag heißer, doch der von vielen Seiten erwartete Durchbruch stand bis Freitag (14. August 2026) noch immer aus. Dann folgte der große Knall: EXPRESS.de hatte am Vortag berichtet, dass der 1. FC Köln auch ein erneutes Angebot von Borussia Dortmund abgelehnt hatte, Freitagmittag beendete der BVB die Verhandlungen.
Über Wochen galt der BVB als Favorit auf die Verpflichtung des Offensiv-Stars, mit dem Spieler war längst alles klar. Doch Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) wich von seinen Ablöse-Forderungen nicht ab und ließ die Borussia auf Granit beißen. Kein Wunder, dass der Transfer-Poker heiß diskutiert wurde.
BVB bessert bei El Mala nach – FC blockt Angebot ab
Bei EXPRESS.de gingen die Meinungen im Kommentar-Bereich unter dem Artikel zum abgelehnten neuen BVB-Angebot auseinander. Udo Teuteberg sprach vielen Kölner Fans aus der Seele und lobte: „Ironman Kessler, so muss das sein. Der BVB weiß seit Wochen was er auf den Tisch legen muss und mit dieser Taktik glauben die auch noch durchzukommen.“
Teuteberg regte gleichzeitig an, dass die Kölner Verantwortlichen allen Interessenten eine enge Frist setzen sollten: „Spätestens am Samstag muss Kessler dem Ganzen einen Riegel vorschieben und den Transfer für diese Saison für beendet erklären. Wir haben gar nicht mehr die Zeit, um adäquaten Ersatz zu realisieren.“
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Am Samstag sind es noch exakt zwei Wochen bis zum Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim und zweieinhalb Wochen bis zur Schließung des Transferfensters. Je näher der Deadline Day rückt, desto stärker steigen traditionell auch die Preise. Das würde die Suche nach einem Ersatzmann kostspieliger gestalten.
„Der FC fährt eine Taktik, die auch nach hinten losgehen kann“, gab Hans Falz dagegen zu bedenken. Die rund 50 Millionen Euro seien eine gewaltige Summe. Das Angebot auszuschlagen, birgt für ihn auch eine gewisse Gefahr: „Das ist schon ein Risiko, das sich der FC leisten können muss. Keiner weiß, wie die Saison mit El Mala läuft.“
Hat der FC im Poker um Said El Mala alles richtig gemacht?
Markus Hilse sah den FC dennoch komplett auf dem richtigen Weg, erinnerte auch daran, dass die Entwicklung von El Mala längst nicht abgeschlossen ist. Schließlich winkt in der neuen Saison auch das DFB-Debüt unter Bundestrainer Jürgen Klopp (59) und eine damit verbundene Wertsteigerung.
„Risiko gibt es bei solch einer Taktik immer, ich persönlich sehe das Risiko in einem überschaubaren Rahmen und es besteht ebenfalls eine sehr gute Chance auf einen deutlichen Gewinn“, erklärte Hilse. Marcel Bittner ergänzte: „FC macht alles richtig, El Mala wird sich weiter entwickeln, und ich denke, dass Kessler es richtig einschätzen kann.“
So sieht es auch Rene. Einen lukrativen Verkauf von El Mala könne der FC schließlich auch noch in Zukunft anstreben: „Ein Diomande geht für 125 Mio zu Real. Der hat ’ne ähnliche Saison gespielt wie El Mala. Ich glaube, Kessler macht alles richtig. Es müssen ja nicht gleich 125 Mio. sein, aber ein Paket, wo der FC 75 Mio. verdienen kann, ist realistisch. Wenn nicht diesen Sommer, dann im nächsten.“

