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Corona-Alarm beim FC Welche Profis in Quarantäne müssen und wie es nun weitergeht

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Die FC-Profis Benno Schmitz, Jonas Hector, Rafael Czichos und Christian Clemens (von unten) nach dem zweiten Corona-Test am Geißbockheim

Köln – Corona-Alarm beim FC. Donnerstag waren Mannschaft, Trainer und Betreuer auf das Virus getestet worden. Freitag folgte die Schock-Nachricht: Zwei Spieler und ein Physiotherapeut sind positiv!

Sonntag rückte dann der Rest des Kaders ein zweites Mal an. Das hoffnungsvolle Ergebnis: Alle Tests waren negativ!

Ismail Jakobs und Niklas Hauptmann in Quarantäne

Nach EXPRESS-Informationen sind Ismail Jakobs (20) und Niklas Hauptmann (23) die mit Corona infizierten Profis. Zudem soll Physio Daniel Schütz betroffen sein.

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FC-Youngster Ismail Jakobs

Der FC hatte das Trio in Absprache mit dem Gesundheitsamt sofort in eine 14-tägige Quarantäne geschickt. Am Sonntag fuhren dann Jakobs’ Bruder und Mutter am Geißbockheim vor. Der Klub bietet Familienangehörigen an, sich ebenfalls auf das Virus testen zu lassen. 

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EXPRESS erwischte Ismail Jakobs' Bruder und Mutter am Geißbockheim.

1. FC Köln plant Quarantäne-Camp

Und wie geht es jetzt weiter beim FC? Mit Tests und einem Quarantäne-Camp! 

Da die Mannschaft von Chefcoach Markus Gisdol (50) ab Montagnachmittag – wie schon in den vergangenen Wochen – wieder in Gruppen trainieren soll, fand am Sonntagnachmittag die zweite Testrunde statt.

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Niklas Hauptmann hatte sich gerade erst von einer langwierigen Verletzung erholt.

Zweite Corona-Testrunde am Geißbockheim

Von Torjäger Jhon Cordoba (26) über Trainer Gisdol bis hin zu Mannschaftskoch Marc Flogaus erschienen alle zum erneuten Test, der wie bereits am Donnerstag von Mitarbeitern des Labors Dr. Wisplinghoff (Köln-Marsdorf) durchgeführt wurde.

Der weitere FC-Plan für die Fortsetzung der Liga: Komplette Abschottung, sobald es ein offizielles Go für die Rückkehr ins Mannschaftstraining gibt.

Das DFL-Konzept sieht vor, dass jedes Team eine Woche lang in ein Quarantäne-Trainingslager muss, bevor der Ball in der Bundesliga wieder rollt. Der FC will sein Quartier freiwillig sogar schon früher beziehen. Mit dem Start des Mannschaftstrainings geht es für die Profis sofort ins Quarantäne-Camp.

FC-Quartier am Heumarkt

Nach EXPRESS-Informationen hat sich der Bundesliga-Zehnte dafür entschieden, im Dorint-Hotel am Heumarkt zu wohnen. Von dort aus kann der FC dann zum Training ans Geißbockheim oder ins Rhein-Energie-Stadion pendeln.

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Wird die Bundesliga tatsächlich, wie von der DFL geplant, ab 16. Mai fortgesetzt, müssten die Kölner Spieler wohl schon Mitte der Woche ihre Koffer packen.

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Das Dorint-Hotel am Heumarkt

Sportchef Horst Heldt (50) sagt: „Wenn wir ins Mannschaftstraining gehen, bedeutet dies Körperkontakt. Der kann nach den Richtlinien des medizinischen Konzepts der DFL nur zwischen Spielern möglich sein, die die Gewissheit haben, dass alle Mitglieder der Trainingsgruppe negativ auf das Virus getestet sind. Gerade zum Start möchten wir dabei sichergehen, dass unsere Mannschaft sich nicht im Alltag anstecken kann und dass alle sich an die neue Situation gewöhnen können. Daher ist es für uns die beste Lösung, dass wir bei einander bleiben und uns konzentriert vorbereiten können. So wie in einem Trainingslager.“

Hier lesen Sie mehr: Markus Gisdol im EXPRESS-Interview über die Folgen der Corona-Krise

Alexander Wehrle: „Von enormer Bedeutung“

Finanzboss Alexander Wehrle (45), der gleichzeitig dem DFL-Präsidium angehört, macht klar: „Es ist für die Liga, aber auch für den gesamten deutschen Sport von enormer Bedeutung, dass wir unter den Bedingungen eines vernünftigen medizinischen Konzepts die Saison zu Ende spielen können. Zugleich steht die Gesundheit der Spieler und Mitarbeiter immer im Zentrum. Wir werden unser medizinisches Konzept daher in Absprache mit dem Gesundheitsamt noch einmal aktualisieren, sobald durch das Mannschaftstraining neue Bedingungen gelten. Eine freiwillige Abschirmung des Teams für einen gewissen Zeitraum hilft dabei.“

Zunächst einmal muss der FC aber auf die Ergebnisse der zweiten Corona-Testrunde warten – und hoffen, dass es am Montag nicht den nächsten Schock gibt!

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