Kampf um die Geldtöpfe So viele Millionen winken dem FC in Europa

Der 1. FC Köln gewinnt in Augsburg.

Die Spieler des 1. FC Köln feiern den 4:1-Auswärtssieg beim FC Augsburg vor der Gästekurve (30. April 2022).

Dem 1. FC Köln winken beim Einzug nach Europa Millionen. Egal, ob sich der Klub für die Conference-, Euro- oder Champions League qualifiziert, dem Klub blüht ein warmer Geldregen.

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Nach dem berauschenden 4:1-Sieg beim FC Augsburg steht der FC schon auf der Schwelle nach Europa. Ein Punkt am Samstag (7. Mai, 15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) gegen den VfL Wolfsburg um Ex-Boss Jörg Schmadtke (58) reicht, um sich sicher für die Conference League zu qualifizieren.

Mit einem Sieg gegen die Wölfe könnte die Mannschaft von Steffen Baumgart (50) sogar die Europa League vorzeitig buchen, wenn Union Berlin zeitgleich gegen Freiburg verliert. Und sogar die Champions League ist noch möglich. Es winken die internationalen Geldtöpfe.

Conference League

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Die 2021 ins Leben gerufene Conference League ist der am wenigsten lukrative Wettbewerb. Dennoch wirft auch die „kleine Schwester“ der Europa League ordentlich Geld ab. Wenn man es denn in die Gruppenphase schafft, denn zunächst müssen Playoffs gemeistert werden.

Als Antritts-Prämie winken den 32 Klubs dann schon mal 2,94 Millionen Euro. Für einen Sieg fallen 500.00 Euro ab, ein Unentschieden bringt 166.000 ein. Der Gruppensieger bekommt noch mal zusätzlich 650.000, der Zweite immerhin noch 325.000 Euro. Die Qualifikation für das Achtelfinale wird mit noch einmal 600.000 Euro pro Klub prämiert.

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Dazu kommen die Heimspiel-Einnahmen: Allein mit den drei garantierten Spielen im Rhein-Energie-Stadion hätte der FC sichere Einnahmen von 5,4 Millionen Euro. Je nach sportlichem Erfolg könnte die Teilnahme also schnell mal einen achtstelligen Betrag einbringen.

Demgegenüber stehen allerdings auch steigende Kosten durch Spieler- und Trainer-Prämien, Personal und Reiseaufwand. Der FC müsste also sehr weit kommen, damit sich der drittwichtigste Wettbewerb am Ende auch auszahlt. Ansonsten läuft es hier auf ein Nullsummenspiel hinaus, wie zuletzt bereits Sport-Geschäftsführer Oliver Ruhnert (50) von Deutschlands diesjährigem Premieren-Teilnehmer Union Berlin bilanziert hatte.

Europa League

Die Europa League lockt da schon mit einem größeren Topf, die Konkurrenz ist aber auch um einiges stärker. Die Startprämie beträgt 3,63 Millionen Euro. Für einen Sieg fließen 630.000, ein Unentschieden wird immer noch mit 210.000 Euro vergütet. Der Gruppensieger bekommt 1,1 Millionen, der Gruppenzweite 550.000. Der Einzug ins Achtelfinale bringt zusätzlich 1,2 Millionen Euro.

Heißt: Es wären bei einem Einzug in die K.o.-Runde bis zu zehn Millionen möglich. Mit den Stadion-Einnahmen wäre man dann schnell bei einem mittleren achtstelligen Umsatz. Kohle, die dem klammen FC deutlich mehr Flexibilität bescheren würde.

Aber auch hier steht dem ein riesiger Kosten-Apparat gegenüber. Allein Steffen Baumgart bekommt als Europa-League-Premiere zusätzlich 100.000 Euro gutgeschrieben. Schafft der FC die Sensation Champions League, winkt dem Trainer sogar eine Prämie von 250.000 Euro.

Champions League

Die Champions League ist nicht umsonst die „Königsklasse“. Im europäischen Top-Wettbewerb werden die Vereine fürstlich entlohnt. Die Startprämie beträgt satte 15,64 Millionen Euro.

Mit einem Sieg sind auf die Schnelle 2,8 Millionen verdient, ein Unentschieden wird mit 930.000 deutlich besser vergütet als ein Europa-League-Sieg. Wer sich für die K.o.-Phase qualifiziert, bekommt noch mal satte 9,6 Millionen obendrauf.

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