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Weg frei für KölnBaumgart macht Schluss und bekundet Interesse am FC-Job

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Steffen Baumgart (hier während des Spiels in Nürnberg am 4. April) wird seinen auslaufenden Vertrag beim SC Paderborn nicht verlängern.

Paderborn – Wie geht es auf der Trainerbank des 1. FC Köln weiter? Markus Gisdol (51) wird wohl spätestens nach dieser Saison sein Amt räumen müssen. Und nun nimmt das Trainer-Karussell richtig Fahrt auf. Denn ein heißer FC-Kandidat für die Gisdol-Nachfolge macht Schluss bei seinem jetzigen Verein.

  1. Steffen Baumgart verlässt den SC Paderborn
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Steffen Baumgart (49) hat den Verantwortlichen beim SC Paderborn mitgeteilt, dass er seinen auslaufenden Vertrag nach vier Jahren in Ostwestfalen nicht verlängern wird. Im Endspurt der Zweitliga-Saison will der Coach mit seinem Team noch so viele Punkte holen wie möglich und sich mit einer respektablen Platzierung aus Paderborn verabschieden, hieß es vom SCP am Donnerstag (8. April).

„Meine Jungs haben es heute vorm Training von mir selbst erfahren. Sie waren nicht todtraurig, aber haben auch nicht gejubelt, haben es professionell aufgenommen. Wir haben noch ein paar Spiele vor der Brust und darauf gilt es, sich zu konzentrieren“, sagte Baumgart.

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Steffen Baumgart reizt die Aufgabe beim 1. FC Köln

Der gebürtige Rostocker hat den SC Paderborn sensationell aus der 3. Liga in die zwischenzeitliche Erstklassigkeit geführt und damit bewiesen, dass er aus geringen Mitteln viel herausholen kann. Sein Team stand für erfrischenden Offensivfußball.

Nach vier Jahren sucht der Coach aber nun eine neue Herausforderung. „Ich habe gemeinsam mit meiner Familie entschieden, einen neuen Weg zu gehen. Es geht darum, dass man im Fußball viele Möglichkeiten hat. Ich möchte diese nun nutzen“, sagt Baumgart.

Findet der Coach die Herausforderung in der neuen Saison in Köln?

Paderborns Boss: „Baumgart hat sich hier ein Denkmal gesetzt“

„Steffen Baumgart hat sich hier in Paderborn ein sportliches Denkmal gesetzt und an der Erfolgsgeschichte des Vereins über viele Jahre maßgeblich mitgeschrieben. Wir respektieren seine Entscheidung, die nun am Ende eines langen und ernsthaften Abwägungsprozesses steht und für beide Seiten Klarheit schafft. Es geht jetzt darum, gemeinsam die laufende Spielzeit zu einem erfolgreichen Ende zu führen“, betonte Sport-Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth (42).

Steffen Baumgart: „Es ist Zeit für eine Veränderung“

„Ich hatte und habe in Paderborn eine unglaublich spannende und intensive Zeit, in der wir gemeinsam bemerkenswerte Erfolge erzielen konnten. In den vergangenen Wochen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es nun Zeit ist für eine Veränderung. Ich bin den Verantwortlichen in Paderborn und insbesondere Fabian Wohlgemuth sehr dankbar für die offenen und vertrauensvollen Gespräche. Jetzt konzentriere ich mich voll auf die Endphase der laufenden Saison“, sagte Baumgart.

Nach EXPRESS-Informationen hat er sein privates Umfeld schon vor einigen Wochen informiert, dass ihn die Aufgabe am Geißbockheim extrem reizen würde und er sich den Schritt nach Köln sehr gut vorstellen könnte.

Offiziell sagt Baumgart: „Es gibt noch keinen neuen Verein, ich bin in keinen Gesprächen. Es war ein langer Entscheidungsprozess, den ich mir nicht leicht gemacht hab.“

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Beim FC ist man ebenfalls angetan von der Idee. Die Verantwortlichen verfolgen Baumgarts Weg mit seiner offensiven Spielweise bereits seit geraumer Zeit. Deshalb gilt er als Wunschlösung der Offiziellen für die Zeit nach Markus Gisdol (51).

Thorsten Fink weckt Interesse des 1. FC Köln

Neben Baumgart streckte der 1. FC Köln zuletzt aber auch seine Fühler nach Thorsten Fink (53) aus. EXPRESS hatte die Verhandlungen zwischen Heldt und Fink vor dem Dortmund-Spiel enthüllt, nach unseren Informationen erzielte man Einigkeit über Laufzeit, Gehalt und Prämien. Zuletzt rückte aber Baumgart in die Favoritenrolle.

Der FC-Sportboss will sich zu den zahlreichen Optionen nicht äußern, sagt nur: „Ich kommentiere keine Namen. Das halte ich nicht für richtig.“