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Andersson droht Karriereende 1. FC Köln sucht schon Leih-Knipser

Sebastian Andersson (1. FC Köln) springt über Kiel-Keeper Ioannis Gelios.

Sebastian Andersson (1. FC Köln) bleibt an Kiels Keeper Ioannis Gelios im Relegations-Rückspiel bei Holstein Kiel am 29. Mai 2021 hängen.

Köln. Das Knie von Sebastian Andersson (29) hätte dem 1. FC Köln beinahe die ganze letzte Saison ruiniert. Erst im Saisonfinale kam der Schwede nach langer Verletzungspause zurück, fitgespritzt half der Angreifer, die Relegation gegen Holstein Kiel zu überstehen. Doch dem Schweden droht weiter das Karriere-Aus – und deshalb fahndet der 1. FC Köln schon nach einem Knipser!

Sebastian Andersson will Karriere fortsetzen

Die Situation ist verzwickt. Eigentlich brennt Sebastian Andersson darauf, es in Köln allen zu beweisen. Schon mit Knieproblemen von Union Berlin gekommen, hatte der Schwede nach einem Ödem im Knie und einem Eingriff lange große Probleme. Deshalb hatte er im EXPRESS Gedanken an ein Karriereende weit von sich geschoben. „Ich will fit zurückkehren und den Kölner Fans den wahren Sebastian Andersson zeigen.“

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Doch daraus wird kaum etwas werden. Intern gibt es größte Zweifel, dass Andersson noch einmal dauerhaft professionell wird Fußballspielen können. Die Schäden im Knie sind zu groß, die vom EXPRESS bereits enthüllte Sommer-Therapie, bei der laut Kicker auch Stammzellen-Spenden eine Rolle spielen sollen, zeigt nicht die erhoffte Wirkung. Auch wenn Kölns erfahrener Knie-Guru Peter Schäferhoff sein Bestes gibt: Ob Andersson zum Trainingsstart dabei sein kann, ist bislang völlig offen, ob sein Körper in der Lage ist, eine Vorbereitung zu durchstehen, noch mehr.

1. FC Köln mit Invaliditätsversicherung

Immerhin: Der 1. FC Köln hat für Sebastian Andersson eine Invalidenversicherung abgeschlossen, darf also auf Rückzahlung von Teilen der Ablöse im Falle eines Karriere-Endes hoffen. Doch bis so ein Prozess abgeschlossen ist, kann es dauern. Und der FC braucht schnell Hilfe, sollte bei Andersson kein Wunder passieren und Anthony Modeste nicht noch in einen Jungbrunnen fallen.

Der Klub hat deshalb nach EXPRESS-Informationen bereits die Suche nach einem Knipser aufgenommen. Möglich scheint hier nur ein Leihgeschäft, die nötige Qualität fest zu verpflichten ist schlicht zu teuer. Die Scouts des FC sondieren intensiv den Markt, solange könnte der bereits unter Vertrag genommene Mark Uth (29) im Sturm als Alleinunterhalter dienen – nicht gerade eine Traumrolle für das Eigengewächs, das in diesem Sommer von Schalke 04 zum 1. FC Köln zurückkehrt.

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