„Versagen der gesamten Weltpolitik“ FC-Trainer entsetzt: Baumgarts Reaktion auf den Krieg in der Ukraine

Steffen Baumgart, Cheftrainer des 1. FC Köln, zeigt sich nach dem russischen Angriff auf die Ukraine entsetzt und findet deutliche Worte.

Die Welt ist in Schock-Starre! Seit Donnerstagmorgen (24. Februar 2022) herrscht Krieg in der Ukraine. Die schrecklichen Bilder von Leid und Zerstörung stellen alles andere in den Schatten.

Fußball wird angesichts der eskalierenden Situation zur absoluten Nebensache. Auch beim 1. FC Köln ist man erschüttert über die aktuelle Entwicklung.

„Ich hoffe, dass der Konflikt schnell und klar beigelegt wird, und dass alle ihren Beitrag dazu leisten. Das ist der Wunsch, den wir alle haben“, sagte Steffen Baumgart (50) auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Greuther Fürth am Samstag (15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de).

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Steffen Baumgart spricht Klartext: „Ein Versagen der Weltpolitik“

Der FC-Trainer war sichtlich bewegt und sparte dabei nicht mit Kritik an der internationalen Politik. „Ich hoffe, dass wir klar bleiben und alle Seiten hinterfragen. Für mich ist das auch ein Versagen der gesamten Weltpolitik“, fand der Kölner Coach deutliche Worte und ergänzte: „Das Schlimme an einem Krieg ist immer wieder dasselbe: Am Ende verlieren die Kleinen und die Großen diskutieren. Es geht um die Zivilbevölkerung.“

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Doch nicht nur Baumgart äußerte sich zur aktuellen Nachrichtenlage, auch der Klub reagierte umgehend auf die Geschehnisse in der Ukraine. Auf den Social-Media-Kanälen des FC hieß es an Weiberfastnacht dazu: „Wir sind fassungslos. Es herrscht Krieg auf europäischem Boden. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und Betroffenen in der Ukraine. Aus Respekt vor den Geschehnissen in der Ukraine schränken wir unsere karnevalistischen Inhalte stark ein.“

Anthony Modeste als Zoch-Figur für Rosenmontag.

Anthony Modeste als Zoch-Figur. Aufgrund des Politik-Vorschlags, die FC-Trainingsstätte neben einen Frischemarkt nach Marsdorf zu verlegen, köpft der FC-Star einen Salatkopf.

Karneval und Krieg – das passt ohnehin nicht zusammen. Deshalb wurde der im Rhein-Energie-Stadion geplante Rosenmontagszug kurzfristig abgesagt. Dort wäre auch der FC mit einer Delegation vertreten gewesen. Einige Akteure sogar doppelt: Denn Baumgart und Anthony Modeste (33) sollten eigentlich übergroß auf einem Persiflage-Wagen zu sehen sein. Dieser wollte den Vorschlag der Stadt-Politik, die FC-Trainingsstätte neben einen neuen Frischemarkt nach Marsdorf zu verfrachten, auf die Schippe nehmen.

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