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„Gedanke hat nicht funktioniert“ Baumgart erklärt das Hector-Experiment bei FC-Pleite

Jonas Hector diskutiert mit Schiedsrichter Benjamin Cortus.

Jonas Hector agierte bei der 0:1-Niederlage gegen Union Berlin als Zehner beim 1. FC Köln (11. September 2022). 

Steffen Baumgart überraschte gegen Union Berlin mit einem Experiment. Der Trainer des 1. FC Köln stellte Kapitän Jonas Hector auf die Zehn. Nach der Niederlage musste er zugeben, dass dieser Plan nicht aufging.

Steffen Baumgart (50) sorgt gerade in Englischen Wochen für Überraschungen bei der Aufstellung. Für das Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin (11. September 2022) hatte der Trainer des 1. FC Köln aber einen Schachzug in petto, den keiner auf dem Zettel hatte.

Er bot Jonas Hector (32) auf der Zehn auf. „Er hat beim FC schon alles gespielt, er wird auch das gut machen“, sagte der Kölner Coach vor Anpfiff.

Jonas Hector spielte zuletzt unter Friedhelm Funkel auf der Zehn

Zuletzt war der FC-Kapitän unter Retter Friedhelm Funkel (68) so weit vorne zu finden. Unvergessen, wie er gegen Ende einer ganz kniffligen Saison 20/21 als verkappter Stürmer einen Doppelpack beim Sieg gegen RB Leipzig erzielte.

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Doch, was damals so gut funktioniert, ging bei der ersten Kölner Saison-Niederlage gründlich in die Hose. Hector wirkte als Spielmacher verloren, fand zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Spiel. Jeder dritte Pass von ihm landete zudem beim Gegner. Nach 60 Minuten hatte Baumgart schließlich ein Einsehen und beorderte seinen verlängerten Arm auf dem Platz zurück auf seine angestammte Position hinten links.

Dementsprechend musste Steffen Baumgart nach dem Spiel gegen seinen Herzens-Klub eingestehen, dass der ausgeheckte Plan nicht aufging. „Dudi hat jetzt zweimal hintereinander gespielt. Da kam der Gedanke bei mir auf, dass Jonas jemand ist, der in engen Räumen sehr gute Situationen hat. Das hat aber nicht funktioniert“, sagte der FC-Trainer.

Ohnehin griffen die taktischen Kniffe, die Baumgart sonst auszeichnen, am Sonntag kaum. Union kaufte dem FC den Schneid, hatte auf jeden Versuch die passende Antwort. Das musste Baumgart am Ende neidlos anerkennen.

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„Wir wollten mit Christian auf der linken Seite mehr Frische reinbringen. Linton hat gerade mit seiner Geschwindigkeit versucht, hinter die Kette zu kommen, aber leider hat das alles nicht so funktioniert, was wir uns da ausgedacht haben. Der Plan, den wir hatten, ist mal gar nicht aufgegangen. Wir hatten keine Antworten“, sagte Union-Mitglied Baumgart.

Ihm blieb damit nichts anderes übrig, als Union an diesem Tag zu einem verdienten Sieg zu gratulieren. Er sagte sogar anerkennend: „Ich habe lange keine Mannschaft so gut hier spielen sehen, wie Berlin in den ersten 30 Minuten.“

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