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„Seb weiß das“ FC sucht neuen Torjäger – flieht Andersson vor der Konkurrenz?

Sebastian Andersson während des Trainings beim 1. FC Köln.

Sebastian Andersson (hier am 31. März 2022) hat eine weitere unbefriedigende Saison beim 1. FC Köln hinter sich.

Sebastian Andersson konnte auch in seiner zweiten Saison beim 1. FC Köln nicht überzeugen. Die Verantwortlichen wollen daher im Sturm nachlegen. Stellt sich der Schwede der Konkurrenz oder macht er den Köln-Abflug?

Es sollte für ihn unter Steffen Baumgart (50) alles besser werden. Nach einer Premieren-Saison voller Verletzungen und Rückschläge wollte Sebastian Andersson (30) beim 1. FC Köln so richtig durchstarten.

Doch obwohl der Schwede – bis auf den Saisonendspurt – weitestgehend gesund blieb und immer wieder das Vertrauen seines Trainers erhielt, verlief auch die abgelaufene Spielzeit ernüchternd. Andersson brachte in 26 Einsätzen lediglich drei Tore und eine Vorlage zustande – deutlich zu wenig für einen arrivierten Bundesliga-Stürmer.

Christian Keller will Konkurrenz im Sturm des 1. FC Köln erhöhen

Daher bemühen sich die FC-Verantwortlichen um mehr Tor-Gefahr im Sturm. „Klar ist, dass wir den Konkurrenzkampf im Angriff erhöhen wollen. Das belebt das Geschäft und das weiß Seb auch“, sagt Christian Keller (43) gegenüber EXPRESS.de: „Er kann davon profitieren und ich bin mir sicher, dass er wieder auf ein höheres Niveau als zuletzt kommen kann.“

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Allerdings mehren sich im Klub die Zweifel, dass Andersson noch mal an die Form aus Unioner-Tagen anknüpfen kann. Bei den „Eisernen“ war er der Torjäger vom Dienst, beim FC blieb er diesen Nachweis bisher schuldig. Viel hängt nun davon ab, wie fit der Offensivmann aus dem Sommerurlaub zurückkehrt und in welchem körperlichen Zustand er die Vorbereitung absolvieren kann.

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„Sebastian ist auf jeden Fall heiß. Er hat sich sehr darüber aufgeregt, dass er die letzten Wochen verpasst hat“, sagt Keller über den Sorgen-Stürmer.

Der neue Sportboss weiß auch, dass der Klub dringend einen Angreifer braucht, der Anthony Modeste (34) angesichts der möglichen Dreifach-Belastung Pausen verschaffen kann und selber für acht bis zwölf Tore in der Saison gut ist. Ob Andersson diesen Level noch mal erreichen wird, ist fraglich.

Sollte er angesichts der größeren Konkurrenz Abwanderungsgedanken hegen, würde der FC dem Blondschopf keine Steine in den Weg legen. Denn es wäre die letzte Chance, immerhin eine schmale Ablöse für ihn zu kassieren. Der Vertrag des Angreifers endet 2023. Bereits im vergangenen Sommer plante der unzufriedene Schwede seine Köln-Flucht, erst in letzter Sekunde zerschlug sich ein Wechsel zu Antalyaspor in die Türkei.

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