Abo

„Er bremst mich ein“Wagner gibt spannende Einblicke in FC-Trainerteam

René Wagner im Gespräch mit Armin Reutershahn und Lukas Sinkiewicz.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

René Wagner bespricht sich mit seinen beiden Co-Trainern Armin Reutershahn und Lukas Sinkiewicz.

René Wagner hat bei seinem ersten Engagement als Cheftrainer gleich eine Mammutaufgabe vor der Brust: Er soll den FC zum Klassenerhalt führen. Dafür hat er ein schlagkräftiges Team an die Seite gestellt bekommen.

Aufregende Wochen für René Wagner. Nach der Entlassung von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln hat der 37-Jährige zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere einen Cheftrainer-Posten bei den Profis inne.

Dabei hat er bei seiner Premiere gleich eine Riesen-Aufgabe vor der Brust: Er soll den 1. FC Köln zum Klassenerhalt führen. Für diese Mission wurden ihm gleich zwei externe Co-Trainer zur Seite gestellt, die verschiedene Profile abbilden.

Co-Trainer bremst FC-Coach Wagner ein

Armin Reutershahn bringt als Co-Trainer-Legende einen enormen Erfahrungsschatz mit und Lukas Sinkiewicz nimmt die Perspektive eines Ex-Profis ein. Zusammen bildet das Trio ein breites Spektrum ab, für Wagner die perfekte Konstellation, um das große Ziel zu erreichen.

„Armin verfügt über die Erfahrung von 1200 Bundesliga-Spielen als Co-Trainer. Er bremst mich mit seiner unfassbaren Erfahrung manchmal ein. Es gibt viele Momente, wo ich viel Energie habe und Armin dann sagt: ‚Bleib mal ruhig.‘ Es ist entscheidend, dass er dabei ist“, sagt Wagner über Haudegen Reutershahn.

Mit „Sinke“ kam nachträglich noch ein weiterer Assistent dazu. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie eine Kabine tickt und wie man die Spieler in solchen Phasen packen kann.

„Sinke ist der Gegenpol zu Armin. Er ist im Training sehr aktiv, er kann als Ex-Profi sagen, wie es sich anfühlt, auf dem Platz zu stehen. Die Erfahrung habe ich nur in der Regionalliga gesammelt und nicht vor 50.000 im Stadion. Die Perspektive ist ebenfalls unfassbar wichtig“, sagt Wagner.

Er fasst die Konstellation daher wie folgt zusammen: „Wenn man eine Skala hätte, wäre der eine ganz links und der andere ganz recht. Ich bin irgendwo in der Mitte. Dann gibt es noch Denis, der dazwischen kommunizieren kann. Das hat sich echt gut eingespielt.“

Spielanalyst Denis Huckestein ist nach dem Aus von Hannes Dold ebenfalls näher an das Trainer-Team herangerückt. Er ist unter Wagner im Training deutlich näher dran und nimmt auch künftig bei den Spielen auf Wunsch des Trainers auf der FC-Bank Platz.

Denis Huckestein gibt im FC-Training Anweisungen.

Wagners Wunsch

Neues Gesicht auf der FC-Bank