„Bin darüber nicht traurig“ FC-Wunschspieler Hack über geplatzten Köln-Wechsel

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Kein Geißbock auf der Brust: Robin Hack ist weiter für den 1. FC Nürnberg im Einsatz, hier am 19. Oktober gegen St. Pauli.

Nürnberg/Köln – Robin Hack (22) stand auf der Wunschliste des FC weit oben, als es in der Sommerpause darum ging, die Offensive neu zu bestücken. Doch der Transfer scheiterte, Köln und Nürnberg konnten sich nicht auf eine Ablösesumme einigen.

Jetzt spricht Hack über den geplatzten Deal!

Robin Hack wollte vom 1. FC Nürnberg zum 1. FC Köln

Der U21-Nationalspieler hatte seinen Wechselwunsch im August bei Neu-Sportboss Dieter Hecking (56) intern deutlich hinterlegt. Der FC bot auch für den flexibel einsetzbaren Angreifer. Aber eben nicht so viel, wie es Hecking forderte.

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Hack habe ein paar Tage gebraucht, um zu verarbeiten, dass er nicht in die Bundesliga darf. „Aber ich bin darüber nicht traurig“, versichert er vor Nürnbergs Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag, 13 Uhr, Sky).

Robin Hack: „Legitim, sich Gedanken zu machen“

Der 22-Jährige erklärt: „Ich habe dem FCN und der Mannschaft viel zu verdanken, kam in einer für mich schwierigen Situation und habe mich weiterentwickelt. Aber es ist auch legitim, sich nach so einer Saison Gedanken über Angebote zu machen."

Für Hack wäre Köln der berühmte nächste Schritt gewesen. „Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich mich hier nicht wohlfühlen würde, im Gegenteil. Das Thema sollte jetzt ad acta gelegt werden."

Robin Hack sucht beim 1. FC Nürnberg noch seine Topform

Nach starken zehn Toren in Nürnbergs komplizierter Vorsaison, die in der Relegation gegen Ingolstadt beinahe mit dem Abstieg in die 3. Liga bestraft worden wäre, sucht Hack aktuell noch seine Form.

Sein eher mittelmäßiger Start habe aber nichts mit seinem gescheiterten FC-Transfer zu tun. Er macht klar: „Meine Leistung in den ersten Spielen war nicht die, die ich mir erwünscht hätte. Ich will wieder dahin kommen, wo ich letztes Jahr war. Ich werde Vollgas geben und versuchen, noch eine Schippe drauf zu legen.“

Und, wer weiß, vielleicht rückt Hack dann noch einmal in den Fokus der Kölner...

Horst Heldt über Robin Hack: „Interessanter Spieler für den 1. FC Köln“

FC-Sportchef Horst Heldt (50) hatte in der Saisonvorbereitung erklärt: „Wir beschäftigen uns mit ihm. Robin Hack ist natürlich ein interessanter Spieler für den 1. FC Köln. Er ist U21-Nationalspieler, auf vielen Positionen einsetzbar und damit sehr variabel.“

Durch seinen noch bis 2023 laufenden Nürnberger Vertrag ist der Ex-Hoffenheimer allerdings gewiss kein Schnäppchen. FCN-Boss Hecking erklärte auf der Jahreshauptversammlung im Oktober: „Es gab ein Angebot aus der Bundesliga, das hat meine Vorstellung nicht erfüllt. Das haben wir auch Robin gesagt.“

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Die Kölner Neuzugänge Sebastian Andersson, Ondrej Duda, Tolu Arokodare und Dimitrios Limnios (v.l.) im Training

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Als Ersatz für den zu Schalke zurückgekehrten Mark Uth (29), den damals wechselwilligen und schließlich zu Hertha BSC abgewanderten Jhon Cordoba (27), Simon Terodde (32, Hamburger SV) sowie den langzeitverletzten Florian Kainz (28) holten FC-Sportchef Heldt und sein Team schließlich Ondrej Duda (25), Sebastian Andersson (29), Dimitrios Limnios (22), Tolu Arokodare (19) und auch noch BVB-Leihgabe Marius Wolf (25).

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