Neuer Bröndby-Anlauf? Andersson sucht weiter den Absprung beim 1. FC Köln

Sebastian Andersson spielt für den 1. FC Köln gegen die Kickers Offenbach.

Soll noch verkauft werden: Sebastian Andersson, hier im vorletzten Testspiel gegen Kickers Offenbach am 17. Juli 2022.

Nicht erst seit seiner Nicht-Berücksichtigung beim 2:2 in Leipzig ist klar: Sebastian Anderssons Zeit beim 1. FC Köln ist abgelaufen. Trotz der geplatzten Gespräche ist Bröndby IF weiter am Schweden interessiert.

Für Sebastian Andersson (31) ist aktuell kein Platz im Kader des 1. FC Köln. Und so hoffen alle Seiten weiter, dass der Schwede in den kommenden zweieinhalb Wochen doch noch einen neuen Arbeitgeber findet.

„Bei Sebastian haben wir klar auf Abgang gesetzt. Wir haben noch 14 Tage Zeit und werden sehen, was passiert“, hatte Trainer Steffen Baumgart (50) vor dem Spiel in Leipzig gesagt und wieder auf die Dienste des Schweden verzichtet.

Steffen Baumgart: Fünf Stürmer vor Sebastian Andersson

„Der Umgang und die Sichtweise haben sich nicht verändert. Ich sehe die anderen fünf Stürmer vor ihm, weil ich sie von der Leistung her besser sehe“, hatte Steffen Baumgart erklärt und der gerade der Auftritt von Florian Dietz (24), der seinen ersten Bundesliga-Treffer erzielte, gab ihm Recht.

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Was wird also aus Andersson? Zuletzt waren Gespräche mit Bröndby IF aus Kopenhagen gescheitert. Zwar hatte der Stürmer den erforderlichen Medizincheck bestanden, doch bei den Finanzen lag man offenbar so weit auseinander, dass es nicht mal konkrete Gespräche zwischen den Klubs gegeben hat.

Nun aber kommt noch einmal Bewegung in die Sache. Wie der dänische Transfer-Insider Sören Sorgenfryi berichtet, ist Andersson nach dem Ausscheiden der Dänen in der Conference-League-Qualifikation weiter ein Thema. Das Problem ist nach wie vor das hohe Gehalt von 2,5 Millionen Euro. Die Hoffnung der Dänen könnte sein, dass sich Andersson mit dem 1. FC Köln auf eine Gehaltsauflösung einigt – und die Kölner einen Teil der finanziellen Last tragen.

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Sportboss Christian Keller (43) erklärte zuletzt: „Es ist kein einfacher Deal, was die finanzwirtschaftliche Dimension angeht. Weder für uns, noch den Spieler oder einen aufnehmenden Klub.“

Andersson war schon mit Knieproblemen zum 1. FC Köln gekommen und seit seinem Wechsel von Union zum FC ein Sorgenfall. Vor einem Jahr zerschlug sich ein Wechsel zu Antalyaspor wegen eines geplatzten Medizinchecks, die letzten sechs Spiele der vergangenen Saison verpasste er wegen Corona. Das Knie sei diesmal nicht das Problem, heißt es aus Dänemark. Stimmen die Zahlen, könnte ein Transfer noch über die Bühne gehen.

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