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Anpfiff verspätetRaketen-Alarm im FC-Block: Fans zündeln beim VfB

Die Fans des 1. FC Köln zündelten am Freitag ordentlich vor dem Anpfiff in Stuttgart.

Copyright: IMAGO/Pressefoto Baumann

Die Fans des 1. FC Köln zündelten am Freitag ordentlich vor dem Anpfiff in Stuttgart.

Am Freitagabend wurde der 2. Spieltag der frischen Bundesligasaison mit dem Duell des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln eröffnet. Doch die Partie startete ein paar Minuten später als 20.30 Uhr.

Der 1. FC Köln traf am Freitagabend (4. September 2026) auf den VfB Stuttgart. Es war alles angerichtet für ein Fußballfest (Liveticker auf EXPRESS.de).

Bis kurz vor dem Anpfiff herrschte großartige Stimmung, dann gab es böse Pfiffe gegen die Ultras des 1. FC Köln. Der Grund: Sie feuerten ein gewaltiges Spektakel ab. Etliche Bengalos wurden gezündet, dazu schossen einige Raketen in den Stuttgarter Nachthimmel, andere landeten unter dem Stadiondach. Gefährlich! Das wird einmal mehr teuer für den FC …

VfB-Fans pfeifen bei Kölner Pyro-Show

Das gefiel zahlreichen Fans der Gastgeber überhaupt nicht, sie pfiffen die Gästefans aus. Schiedsrichter Christian Dingert wollte den entstandenen Nebel nach der Pyroshow erst einmal abziehen lassen, um klare Sicht zu bekommen. So wurde die Partie ein paar Minuten später angepfiffen.

Ob der FC auch auf dem Rasen ein Feuerwerk abfeuern konnte, musste abgewartet werden. Er war jedenfalls ohne die beiden Torschützen aus dem ersten Bundesligaspiel der Saison angetreten. Beim 3:2 gegen Hoffenheim hatten Said El Mala und Thijs Dallinga die Treffer erzielt.

Said El Mala hatte bis zuletzt gehofft, trotz seiner Erkältung fit zu werden. Doch am Morgen des Spieltags entschied man sich dagegen, ihn nachreisen zu lassen. Auch Thijs Dallinga, Doppelpacker beim 3:2 gegen Hoffenheim, blieb mit einem Magen-Darm-Virus in Köln.

So musste der FC offensiv umplanen. Coach Wagner setzte auf Erfahrung und brachte Linton Maina für El Mala in die Startformation. Mickey Moore blieb vorerst auf der Bank. Ansonsten gab es keine Änderungen im Vergleich zur Startelf gegen Hoffenheim.

So startete der FC in Stuttgart: Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah – Krauß, Okon-Engstler – Thielmann, Johannesson, Maina – Ache.

Die Neuzugänge Ellyes Skhiri, Borna Sosa und Reigan Heskey saßen zunächst ebenso wie Moore nur auf der Bank. Dort nahm auch Imad Rondic Platz. Der Stürmer aus Bosnien-Herzegowina war eigentlich schon ausgemustert worden. Doch man fand keinen Abnehmer. Und plötzlich spielt er wieder eine Rolle.

„Wir haben ihn wie einen Neuzugang vorgestellt. Er hat so viel Applaus und Jubel in der Kabine bekommen, weil er ein super Typ ist“, sagte Trainer René Wagner. Rondic könnte den Klub dennoch bald verlassen. Der Transfermarkt in der Türkei ist noch bis Samstag, in der Schweiz (8.) und Polen (9.) bis nächste Woche und in Griechenland und Portugal sogar bis übernächste Woche (15. September) geöffnet.

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