FC-Trainersuche läuft Horst Heldts Optionen bei der Gisdol-Nachfolge

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Wird Friedhelm Funkel (l.) Nachfolger von Markus Gisdol? Hier trafen sich die beiden Trainer am Rande des Derbys gegen Borussia Mönchengladbach am 11. März 2020.

Köln – Die Trainerfrage beim 1. FC Köln. Klar ist: Nur noch ein Wunder kann Markus Gisdol (51) seinen Job auf der FC-Bank retten. Und das auch nicht auf Dauer. 

  • Horst Heldt erklärt sich dem Gemeinsamen Ausschuss des 1. FC Köln
  • 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund ist Endspiel für Markus Gisdol
  • Edin Terzic eine Wunsch-Lösung für den Sommer

Nachdem er es nicht geschafft hat, eine fußballerische Linie in das Kölner Spiel zu bringen, ist spätestens im Sommer Schluss. Wahrscheinlicher aber ist, dass in der Länderspielpause ein neuer Coach das Training leitet. Wer das sein könnte? Eine Analyse der Optionen.

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Mittwochabend am Geißbockheim: Drei Tage vor der Partie gegen Königsklassen-Aspirant Borussia Dortmund stand Sportchef Horst Heldt (51) vor dem Gemeinsamen Ausschuss Rede und Antwort.

Der muss letztlich auch in der Trainerfrage seine Zustimmung geben, inklusive des Vorstands, beraten vom Kompetenzteam mit Jörg Jakobs (50) und Erich Rutemöller (76).

Dortmund-Spiel für Markus Gisdol ein Endspiel

EXPRESS weiß: Das Spiel gegen Borussia Dortmund ist für Gisdol ein Endspiel, die Nachfolgersuche läuft im Hintergrund bereits. Heldt selbst wollte das auf EXPRESS-Nachfrage nicht kommentieren: „Ich habe dazu am vergangenen Sonntag alles gesagt.“

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Aber da hatte er nur garantiert, dass Gisdol gegen Dortmund auf der Bank sitzt. Gisdol sagt über die Diskussionen um seine Person: „Damit muss man als Bundesliga-Trainer leben.“

Im Falle einer Niederlage wird für den Coach mit dem schlechtesten Punkteschnitt in der FC-Historie (über eine Saison hinweg) Schluss sein.

Das sind Kölns Trainer-Optionen: Feuerwehrmann, kölsche Option, interne Lösung oder Heldt-Vertrauter – bei einer Interimslösung könnte allerdings auch der kommende Gegner-Coach Edin Terzic (38) bei den Überlegungen eine Rolle spielen.

Verschiedene Optionen für Gisdol-Nachfolge beim 1. FC Köln

Doch der Reihe nach:

  • Option Feuerwehrmann:
  • Anders sieht es bei
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Bei Hertha BSC gescheitert: Bruno Labbadia, hier im Januar beim Heimspiel gegen Werder Bremen.

  • Kölsche Lösung: Funkel wäre ja schon eine rheinische Option,
  • Interne Lösung: U19-Trainer Stefan Ruthenbeck (48) hat die Erfahrung schon gemacht, wird sich aber kaum noch einmal in einem Saisonendspurt „verbrennen“ lassen. Möglich wäre, dass man
  • Die Heldt-Lösung: Als typische Lösung für Horst Heldt böten sich

Was passiert beim 1. FC Köln mit Blick auf die neue Saison?

Und nach Saisonschluss? Egal ob der Klassenerhalt gelingt oder nicht: Ein schonungsloses Fazit ist nötig und dann die Suche nach einem Trainer, der etwas Zukunftsfähiges mit jungen Talenten aufbauen kann. Peter Stöger (54), aktuell bei Austria Wien noch im Job und daher kein Sofort-Kandidat, könnte im Sommer mit einer Rückkehr liebäugeln.

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BVB-Interimscoach Edin Terzic, hier im März beim Dortmund-Spiel gegen Hertha BSC, gilt als großes Trainertalent.

Möglich auch, dass der FC ein Trainertalent sucht und sich aktiv um Edin Terzic (38) bemüht, der in Dortmund wieder hinter Marco Rose (44) ins zweite Glied rücken soll.

Oder man besinnt sich aus Kostengründen auch bei der Trainersuche auf die eigenen Talente, die vor Ort ausgebildet werden und macht einen Trainer aus dem Nachwuchs zum Chef – und auch hier wäre Heck derzeit der Favorit.

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