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FC-Held freigestelltMehrere Optionen: Wohin zieht es Marcel Risse?

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Beim 1. FC Köln freigestellt: Marcel Risse am Mittwoch am Geißbockheim

Köln – Paukenschlag zum Trainingsstart!

Der 1. FC Köln hat Fan-Liebling Marcel Risse (30) für Verhandlungen mit anderen Klubs freigestellt. Leih-Rückkehrer Lasse Sobiech (29) steht ebenfalls vor dem Absprung. Sportchef Horst Heldt (50) bestätigt: „Bei beiden werden Gespräche geführt.“

Marcel Risse: Ehrliches Gespräch mit Markus Gisdol

Dass Risse am Samstagvormittag im Franz-Kremer-Stadion nicht mit dabei war, als FC-Coach Markus Gisdol (50) zum ersten Mannschaftstraining bat, kam durchaus überraschend. Der Routinier hatte nach seinen langen Verletzungspausen sportlich zwar keine große Rolle mehr gespielt (sechs Kurzeinsätze in der vergangenen Bundesliga-Saison) – ein Wechsel hatte sich aber nicht angedeutet. Sein Vertrag beim FC läuft noch bis 2022.

Alles zum Thema Marcel Risse

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Marcel Risse bei seinem bislang letzten FC-Einsatz. Im Januar spielte er 13 Minuten gegen den VfL Wolfsburg.

Der Freistoß-Spezialist, der 2016 mit seinem Tor des Jahres in Gladbach zum Helden wurde, hatte nach einem offenen, fairen Gespräch mit Gisdol Klarheit: Auch in der neuen Saison wird er kaum mehr Praxis bekommen als bislang.

Marcel Risse: Rückkehr zum 1. FC Nürnberg?

Wohin zieht es Risse? Nach EXPRESS-Informationen hat er mehrere Optionen: Ein Zweitligist – dem Vernehmen nach der 1. FC Nürnberg, mit dem der Kalker 2009 schon einmal den Aufstieg schaffte – und ein Klub aus den Niederlanden sollen an einer Leihe interessiert sein.

Wahrscheinlich ist, dass Risse, der vor Kurzem zum zweiten Mal Vater wurde, nicht weit von seinem Wohnort Bergisch Gladbach weg will. Es sei denn, es tut sich eine „verrückte“ Lösung auf – wie einst bei seinem Kumpel Thomas Broich (39) mit Australien. Doch dort läuft die aktuelle Saison noch, Wechsel sind nicht möglich. 

Marcel Risse muss nicht wechseln

Findet Risse keine andere Lösung „gehört er sofort wieder zum Team“, sichert ihm Heldt eine Sonderrolle zu. Heißt: Er kann gehen, muss aber nicht.

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Die FC-Geschäftsführer Horst Heldt (l.) und Alexander Wehrle (r.) beobachteten das erste Mannschaftstraining am Samstag mit den Vorstandsberatern Jörg Jakobs und Erich Rutemöller.

Andere Reservisten müssen dagegen damit rechnen, in eine „Trainingsgruppe 2“ oder die U21 zu rutschen, falls kein Transfer gelingt.

Wie Sobiech, der sich ebenfalls einen neuen Klub suchen kann. Der Abwehr-Riese war bereits in der vergangenen Rückrunde an den belgischen Erstligisten Royal Mouscron ausgeliehen, hat beim FC keine Aussicht auf Spielzeit. Spekulationen hatte es in den vergangenen Monaten über eine Rückkehr nach St. Pauli gegeben.

Horst Heldt hofft auf Vollzug bei Louis Schaub und Vincent Koziello

Neben Risse und Sobiech sind auch Louis Schaub (25) und Vincent Koziello (24), der mit dem portugiesischen Erstligisten CD Nacional verhandelt (EXPRESS berichtete), weiterhin vom Training freigestellt.

Heldt erklärt: „Wir sind bei Vincent noch nicht ganz durch. Auch bei Louis ist es so, dass wir uns mit dem Verein und dem Berater einig sind, dass alle den Wechsel machen wollen. Aber der aufnehmende Klub muss noch seine Hausaufgaben erledigen.“ Der Sportchef rechnet damit, dass er „in den nächsten sieben bis zehn Tagen“ Vollzug melden kann.

20 Feldspieler beim ersten Mannschaftstraining des 1. FC Köln

In den vergangenen Tagen und Wochen hat der FC bereits Kingsley Schindler (27, Hannover 96), Tomas Ostrak (20, MFK Karvina), Yann Aurel Bisseck (19, Vitória Guimarães), Niklas Hauptmann (24, Holstein Kiel) und Birger Verstraete (26, Royal Antwerpen) verliehen. Joao Queiros (22) wird demnächst bei der U21 erwartet.

Beim ersten Profi-Training am Samstag waren 20 Feldspieler dabei – wobei Salih Özcan (22) sowie Tim Lemperle (18) aufgrund ihrer positiven Corona-Tests fehlten und Anthony Modeste (32) individuell trainierte.

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FC-Trainer Markus Gisdol bat Samstagvormittag bei 35 Grad zum ersten Mannschaftstraining der neuen Saison.

Das Torwart-Trio komplettierte Nachwuchskeeper Jonas Urbig (17). Mit Timo Horn (27) und Julian Krahl (20) stehen aktuell nur zwei Profi-Torhüter unter Vertrag. Hannovers Weltmeister Ron-Robert Zieler (31) soll Horns neuer Herausforderer werden – doch noch kann Heldt auch in dieser Personalie keinen Vollzug vermelden.