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„Das System hat funktioniert“ Nach Mamba-Aus: FC-Boss Heldt hat Problem bei Plan B

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Horst Heldt griff nach dem geplatzten Mamba-Deal hektisch zum Telefon.

Köln – Eigentlich wollten sie an diesem Tag zusammenkommen, Horst Heldt (50) und Streli Mamba (26). Doch nach dem Medizincheck war alles anders, am Ende gab es für Kölns Sportchef nur eine Entscheidung: „Wir nehmen Abstand von einer Verpflichtung. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und treffen sie schweren Herzens.“

Mamba hätte Drei-Jahres-Vertrag bekommen

Unverrichteter Dinge musste Paderborns Stürmer das Trainingsgelände verlassen, der ausgehandelte Drei-Jahres-Vertrag, das mit Paderborn verabredete Ablösepaket, alles Makulatur. „Letztlich muss man sagen: Das System hat funktioniert“, sagt Heldt.

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Der Wechsel von Streli Mamba (Mitte) zum 1. FC Köln ist geplatzt. Das Foto zeigt Mamba nach dem feststehenden Abstieg mit dem SC Paderborn im Juni 2020.

Der muss nun einen Plan B entwickeln. „Der muss dann aber auch funktionieren“, seufzt der Manager. Denn klar ist auch: Weil man sich in den vergangenen beiden Wochen auf die Personalie Mamba festgelegt hatte, wurden andere Kontakte nicht mehr intensiviert, Heldt mag nicht bei null anfangen, viel weiter ist er aber auch nicht.

Nürnberg-Coach Klauß: Geben Robin Hack nicht ab

Probleme könnte es zudem auch beim zweiten Spieler geben, den man oben auf der Liste hatte: Nürnbergs Robin Hack (22) will zum 1. FC Köln, befindet sich derzeit bei der U21-Nationalmannschaft. Die Hoffnung war groß, dass er in der nächsten Woche an den Rhein wechseln könnte. Nürnberg hat da aber ganz andere Vorstellungen.

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Robin Hack (l.) vom 1. FC Nürnberg wird heftig vom 1. FC Köln umworben. Doch die Franken wollen den U21-Nationalspieler nicht ziehen lassen.

FCN-Coach Robert Klauß (35): „Wir haben Robin schon am ersten Tag mitgeteilt, dass wir ihn nicht verkaufen wollen. Das haben wir mehrfach wiederholt. Trotzdem werden wir immer wieder nach ihm gefragt. Von daher kann ich nur wiederholen: Robin wollen wir nicht abgeben. Robin geben wir nicht ab!“

Streli Mamba zu Spezialisten nach München

Auch da muss Heldt noch dicke Bretter bohren. Und was wird nun aus Streli Mamba? Der verließ völlig konsterniert das Geißbockheim-Gelände, besprach sich mit seinem erfahrenen Berater Guido Nickolay.

Der riet dem Angreifer, sich eine zweite ärztliche Meinung einzuholen, da man nicht ganz einverstanden ist mit den Ergebnissen aus der Kölner Mediapark-Klinik. In München will Mamba nun bei Spezialisten erfragen, wie er schnellstmöglich wieder fit werden kann. Ob für Paderborn oder einen anderen Verein, ist offen. Der 1. FC Köln wird es aber nicht sein.

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