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„Kribbelt schon“Härtetest im Stadion – Wagners offene Fragen

In der Vorbereitung wartet mit San Sebastián ein echter Härtetest auf den FC. René Wagner ist voller Vorfreude und verrät, wie das Team die Aufgabe angehen wird.

Es ist das Highlight der Vorbereitung: Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt der 1. FC Köln im Rhein-Energie-Stadion den spanischen Pokalsieger Real Sociedad San Sebastián!

Für die Fans ist es die Chance, vor allem die Neuzugänge genau unter die Lupe zu nehmen. Für Trainer René Wagner die Gelegenheit, vor dem Pflichtspielstart im DFB-Pokal gut zwei Wochen später wichtige Erkenntnisse zu sammeln.

Alle sind verrückt auf den 1. FC Köln!

Vor dem Highlight am Samstag steht am Freitag ein interner Test auf dem Programm. Entsprechend hofft Wagner, möglichst viele Spieler erstmals in der Vorbereitung über 90 Minuten testen zu können. „So ein bisschen kribbelt es schon“, sagte Wagner, der die Spanier als „harten und interessanten“ Gegner bezeichnete.

Das Spiel im Stadion will das Trainerteam dazu nutzen, in die Spieltagsabläufe zu kommen, wie Wagner erklärte. „Wir machen eine normale Analyse auf die Mannschaft. Wir wollen uns gut vorbereiten“, erklärte er. Es gehe darum, „die Sachen abzurufen, die wir versucht haben, die ersten dreieinhalb, fast vier Wochen zu bearbeiten. Aber wie in jedem Testspiel geht es auch da wieder darum, ein gutes Gesicht zu zeigen, eine gute Haltung zu zeigen, das Spiel auch so anzugehen, dass wir da gewinnen möchten.“

Bei San Sebastián steht auch Spaniens Weltmeister-Stürmer Mikel Oyarzabal unter Vertrag. Ihn wird es am Samstag aber nicht zu bestaunen geben, der Torjäger hat nach dem Titelgewinn noch Sonderurlaub. 

Und beim FC? Wie nah wird die Elf, die am Samstag aufläuft, der ersten Elf im DFB-Pokalspiel in Würzburg schon nahekommen? „Wir wissen natürlich schon in Teilen, wie wir es versuchen wollen, aber auch da geht es darum, noch die richtige Mischung zu finden“, erklärte Wagner. „Es wird jetzt am Samstag genauso wie am Freitag noch nicht das Endergebnis sein. Wir haben danach noch einen schweren Test das Wochenende darauf (Gegner noch nicht bekannt, Anm. d. Red.). Und da geht es immer darum, die beste Kombination an Spielern zu finden. Dafür muss man aber auch in Spielen wie jetzt am Wochenende auch mal eine Kombination ausprobieren, die vielleicht noch nicht so im Kopf drin ist.“

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Ob der Härtetest gegen Real Sociedad alle offenen Fragen beantworten wird? Fraglich. Zumal sich auf dem Transfermarkt bis zum Würzburg-Spiel noch etwas tun dürfte. „Damit müssen wir arbeiten. Das gehört zum Geschäft dazu, vor allem in einem WM-Jahr. Da bewegt sich der Markt normalerweise immer ein bisschen langsamer“, so der FC-Coach: „Aber alle Jungs, die hier sind, geben Gas. Wir haben einen guten Kader zusammen, wollen uns natürlich noch auf ein, zwei Positionen verstärken. Das werden wir auch tun.“ Und auch auf Abgangsseite könnte noch etwas passieren, denn der Poker um Said El Mala spitzt sich zu. Nicht auszuschließen, dass die FC-Fans ihn am Samstag zum letzten Mal im Kölner Trikot sehen.

Bis Donnerstagmittag waren 33.000 Karten verkauft, Wagner hofft, dass es noch ein bisschen mehr werden. Die Stimmung rund um den Verein empfindet er als überaus positiv. Beim Training am Donnerstag waren Hunderte Fans da. Viele Familien nutzten die Sommerferien für einen Besuch am Geißbockheim. „Das ist jetzt meine fünfte Vorbereitung beim 1. FC Köln. Ich hatte nie das Gefühl im Sommer, dass da keine Euphorie war“, so Wagner, der den Verein schon lange als Co-Trainer kennt. „Ich glaube, jeder freut sich, dass wieder Fußball losgeht. Vor allem in unserer Stadt. Alle sind verrückt auf den 1. FC Köln!“

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