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„Die Eier habe ich nicht“Baumgarts Nummer-eins-Plan mit Urbig – Horn-Gespräche laufen

Der 1. FC Köln verleiht Jonas Urbig bis Juni 2024 an Jahn Regensburg. Das Torwart-Talent soll beim Zweitligisten Spielpraxis sammeln. Steffen Baumgart erklärt, was das für das Kölner Torhüter-Karussell bedeutet.

von Jürgen Kemper (kem)Martin Zenge (mze)

Das Torwart-Karussell beim 1. FC Köln nimmt Fahrt auf. Jonas Urbig (19) wird bis Juni 2024 an Jahn Regensburg verliehen. Der junge Keeper soll beim Zweitligisten Spielpraxis sammeln, sich das nötige Rüstzeug für die Bundesliga holen. Denn Steffen Baumgart (51) hat viel mit dem U-Nationalspieler vor!

Für den FC-Trainer ist Urbig „eines der größten Torwart-Talente, das wir in Deutschland haben“ – und in der Zukunft der Geißböcke fest eingeplant: „Wir sehen in Jonas eine mögliche Nummer eins. Ich traue ihm diese Rolle zu, und mit der Meinung bin ich nicht alleine.“

FC-Boss Keller: Jonas Urbig kann Bundesliga-Stammkeeper werden

Keeper-Coach Uwe Gospodarek (49) erkennt ebenfalls enormes Potenzial in Urbig, Vorstandsberater Jörg Jakobs (52) nannte ihn einst den „Kronprinz“ und auch Sportboss Christian Keller (44) ist sicher: „Jonas bringt alle Voraussetzungen mit, um in Zukunft Stammkeeper auf Bundesliga-Niveau zu werden.“

Alles zum Thema Timo Horn

Bereits vor Monaten haben die Verantwortlichen Urbigs Vertrag (ursprünglich bis 2024) heimlich, still und leise noch einmal verlängert. So kann er jetzt sogar für anderthalb Jahre an Kellers Ex-Klub verliehen werden.

Der SSV Jahn hat nach der Verletzung von Stamm-Torwart Dejan Stojanovic (29, Absprengung im Mittelfußknochen) kurzfristig Ersatz gesucht.

 „Wir freuen uns, dass er in Regensburg die Möglichkeit bekommt, sich durchzusetzen. Das muss er erst mal schaffen. Das ist eine Riesenchance für ihn – und für uns“, so Baumgart, der noch mal unterstreicht: „Wir wollen ihn ja nicht abgeben, sondern in einem sehr guten Zustand wieder bei uns haben. Als mögliche, wachsende Nummer eins.“

Horn-Zukunft: „Wir sind gedanklich in alle Richtungen unterwegs“

Ein Hinweis auf die Zukunft von Timo Horn (29) ist die Leihe nicht. Denn für Urbig wäre die Tür im FC-Tor auch kommende Saison verschlossen gewesen – selbst wenn Horn seinen Herzens-Verein im Sommer (nach Vertragsende) verlassen sollte.

„Jonas war nicht als Nummer zwei für das nächste Jahr eingeplant“, erklärt Baumgart und meint trotz allen Talents des Euskircheners: „Mit einem 19-Jährigen in eine Bundesliga-Saison zu gehen, traue ich mir nicht zu – die Eier habe ich nicht.“

Aktuell füllt Klub-Urgestein Horn die Nummer-zwei-Rolle tadellos aus, bekommt Lob von allein Seiten. Er treibt Rivale Marvin Schwäbe (27) im Training zu Höchstleistungen an, ist mit seiner Erfahrung aus mehr als 200 Bundesliga-Spielen eine wichtige Stütze für den Stammkeeper und einer der Anführer in der Team-Hierarchie.

Heißt für den Sommer: Entweder Horn verlängert seinen Vertrag oder der FC holt einen externen Herausforderer für Schwäbe. Die Entscheidung steht aus. Anzeige: Jetzt Gutschein für den Fanshop des 1. FC Köln gleich hier im EXPRESS-Gutscheinportal sichern!

„Die ersten Gespräche führen wir natürlich mit Timo und warten ab, wie seine Entscheidung ausfällt. Danach werden wir sehen, was wir machen“, sagt Baumgart, der noch keine Tendenz verraten kann – allerdings ergänzt: „Die Gespräche sind am Laufen. Wir sind gedanklich in alle Richtungen unterwegs.“

Parallel überlegt die sportliche Führung, wer das Torhüter-Quartett um Schwäbe, Horn und Trainings-Keeper Matthias Köbbing (25, soll ebenfalls verlängern) bis Saisonende komplettiert. Baumgart: „Die Konstellation mit vier Torhütern ist sehr gut, aber sie muss natürlich passen. Da setzen wir uns in Ruhe zusammen.“