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Kader-Rätsel beim DEBKurz vor WM: Zukunfts-Entscheidung bei Mo Müller in Sicht

Die Eishockey-WM startet schon in der kommenden Woche. Sie gibt auch einen Fingerzeig auf die Karriere-Pläne des langjährigen deutschen Kapitäns Moritz Müller.

Auch neun Tage vor dem Beginn der Eishockey-WM gibt es beim deutschen Kader noch etliche Fragezeichen.

Bundestrainer Harold Kreis muss auch im letzten WM-Test am Sonntag in Mannheim (17.00 Uhr/MagentaSport) gegen Titelverteidiger und Olympiasieger USA noch auf die Meisterspieler der Eisbären Berlin verzichten. Unklar ist zudem nach wie vor die Teilnahme und Karrierezukunft des langjährigen Kapitäns Moritz Müller.

Haie berichteten von engem Austausch mit Moritz Müller

Der 39 Jahre alte Verteidiger hat auch zwei Wochen nach dem Saisonaus der Kölner Haie noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Er hatte insgeheim gehofft, sich mit dem Meistertitel verabschieden zu können. Mit dem Start der WM am 15. Mai ist aber klar: In Kürze muss Müller die Karten auf den Tisch legen.

„Mit Moritz Müller befinden sich die Haie in einem sehr engen und vertrauenswürdigen Austausch über die Zukunft“, hatte der KEC Ende April mitgeteilt. Eine Tendenz ließ sich aus dieser Wasserstandsmeldung nicht ablesen.

Da der Routinier aber auch im aktuellen DEB-Aufgebot für die letzte Vorbereitungsphase fehlt, wird die WM-Teilnahme des Olympia-Zweiten von 2018 und Vize-Weltmeisters von 2023 immer unwahrscheinlicher. Ein Verzicht würde zwar nicht zwangsläufig das Karriereende bedeuten, wäre allerdings ein deutlicher Fingerzeig.

Mit dem angeschlagenen Moritz Seider (Detroit) stehen drei aktuelle NHL-Profis im Kader des Deutschen Eishockey-Bundes, der am Mittwoch in Mannheim erstmals zum Training zusammenkam.

Star-Verteidiger Seider will nach DEB-Aussage auf dem Eis testen, ob eine WM-Teilnahme möglich ist. Zudem sind wie geplant Torhüter Philipp Grubauer (Seattle) und Stürmer Joshua Samanski (Edmonton) dabei.

Vom Vizemeister Adler Mannheim stoßen insgesamt vier Spieler neu dazu: Torhüter Maximilian Franzreb, Verteidiger Leon Gawanke sowie die Stürmer Alexander Ehl und Marc Michaelis, die alle auch im Olympia-Kader gestanden hatten. Aus der NHL hatten zuvor die Star-Stürmer Leon Draisaitl, Tim Stützle und JJ Peterka offiziell wegen Verletzungen abgesagt. (dpa/bc)

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