Rückruf! Hersteller warnt dringend vor Verzehr von Eis-Sticks

Bitterer Advents-Abend für die Haie Erstmals in dieser Saison verliert das Krupp-Team nach Verlängerung

Angriff vom ERC Ingolstadt auf das Tor der Kölner Haie.

Ordentlich Betrieb vor dem Tor von Haie-Keeper Tomas Pöpperle im Spiel gegen Ingolstadt am 19. Dezember 2021.

Die Kölner Haie haben ihr zweites Heimspiel an diesem Wochenende knapp verloren. Nach der Penalty-Pleite gegen Mannheim setzte es nun eine knappe Niederlage in der Verlängerung gegen Ingolstadt.

Ist das bitter! Zum ersten Mal in dieser Saison kassieren die Kölner Haie eine Niederlage in der Verlängerung. 52 Sekunden vor der Sirene war David Warsofsky am Sonntag (19. Dezember 2021) der Matchwinner zum 3:2-Sieg für den ERC Ingolstadt.

Viertes Spiel an einem Advents-Sonntag – zweite Niederlage. Doch mit 51 Zählern sieht das Punktekonto des KEC trotzdem kurz vor Weihnachten ordentlich aus. „Wir haben einen Punkt, aber wir hätten gerne zwei oder drei gehabt“, sagte Routinier Jon Matsumoto. „Wir wollen eins der Top-Teams in der Liga sein, da brauchen wir jeden Zähler“.

Zwei Tage nach der knappen 3:4-Heimniederlage gegen Mannheim ging es für die Mannschaft von Haie-Trainer Uwe Krupp (56) gleich wieder zur Sache. Doch so spektakulär wie gegen die Adler ging die Partie gegen Ingolstadt nicht los. Nach torlosem und eher dürftigen ersten Drittel sagte Jubilar Alex Oblinger (600. DEL-Spiel) bei MagentaSport: „Wir müssen ein bisschen schlauer agieren, geduldig bleiben und auf die Fehler der Ingolstädter warten.“

Der zweite Durchgang bot dann doch mehr Eishockey. Erst brachte Mirko Höfflin die Gäste mit seinem Rebound-Treffer in Führung (26.). Der KEC hatte gerade eine Strafzeit überstanden, war aber noch nicht wieder richtig sortiert. Doch die Antwort der Kölner Haie folgte 81 Sekunden später: Maurice Edwards war vor den erlaubten 5000 Zuschauern in der Lanxess-Arena erfolgreich (27.).

Führungstreffer von Jon Matsumoto reichte Kölner Haien nicht zum Sieg

Im dritten Drittel passierte lange nichts. Kein Team wollte einen Fehler machen, doch dann nahm sich Jon Matsumoto einfach mal ein Herz und zog in der 54. Minute aus der Distanz ab. Der Puck rauschte zum 2:1 ins Netz – der achte Saisontreffer des Kanadiers. Doch die Gäste schlugen noch einmal zurück. 176 Sekunden vor dem Ende feierte Wayne Simpson sein 50. DEL-Tor zum 2:2.

Beinahe hätte der Kanadier sogar noch einmal jubeln dürfen. Doch sein Schuss klatschte an die Querlatte. Es war der insgesamt vierte Treffer des ERC ans Gehäuse, der die Haie in die Verlängerung rettete. Da setzte es nach bisher vier Overtime-Siegen erstmals eine Niederlage.

Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Schon am Dienstag sind die Haie in Nürnberg gefordert. Bis Silvester stehen noch insgesamt fünf Partien an. Schade nur, dass die heiße Eishockey-Zeit nur vor Mini-Kulissen oder in leeren Hallen steigen kann.

DEL: Red Bull München kassiert vierte Pleite in Serie

Mit dem vierten Sieg in Folge hat Titelverteidiger Eisbären Berlin derweil die Tabellenführung in der DEL ausgebaut. Der Hauptstadtklub setzte sich mit 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) gegen die Iserlohn Roosters durch. Mitfavorit Red Bull München kassierte dagegen die vierte Niederlage in Serie und rutschte nach dem 1:3 (0:1, 0:2, 1:0) bei den Nürnberg Ice Tigers vom zweiten auf den vierten Rang ab.

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