Heute Abend droht AbsturzKölner Haie kämpfen gegen Derby-Frust und Heim-Schwäche

Kölner Haie auf dem Eis.

Die Kölner Haie, hier am 28. November 2023 müssen in den kommenden Wochen Lösungen finden, um in der Tabelle oben dabei zu bleiben.

Die Kölner Haie nach der Derby-Schmach in Düsseldorf – schon am Donnerstagabend müssen sie ein anderes Gesicht zeigen, dann kommt der ERC Ingolstadt in die Lanxess-Arena.

von Uwe Bödeker (ubo)

Ob der heilige Nikolaus den Kölner Haien ein paar Leckereien in die Schlittschuhe gepackt hat? Etwas Süßes würde den Spielern bestimmt guttun, nachdem sie am Sonntag (3. Dezember 2023) mit 7:1 von der Düsseldorfer EG böse verprügelt wurden.

Boss Philipp Walter (49) meinte, dass man die Emotionen sacken lassen müsse – da kam die gemeinsame Aktion auf dem Weihnachtsmarkt gerade recht. Am Dienstagabend halfen die KEC-Profis bei der traditionellen „Haie-Stunde“ auf dem Weihnachtsmarkt auf Heumarkt und Alter Markt aus.

Kölner Haie auswärts top, daheim läuft es nicht

Tobias Ancicka (22) und Jan Luca Sennhenn (23) organisierten den Zugang am Riesenrad, Mark Olver (35) und Brady Austin (30) verkauften Glögg (skandinavischer Glühwein), Stanislav Dietz (33) und Andrej Sustr (33) schwitzten in der Zuckerbäckerei. Am Ende kamen knapp 1800 Euro zugunsten der Aktion Lichtblicke zusammen.

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Schon am Donnerstagabend (19.30 Uhr, Lanxess-Arena) geht es auf dem Eis weiter. Da muss Trainer Uwe Krupp (58) mit seinem Team Lösungen finden, um den Anschluss nach oben nicht komplett zu verlieren.

Hier siehst du Impressionen der Haie auf dem Weihnachtsmarkt:

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KEC-Verteidiger Nicholas Bailen (33) sagt: „Es war eine gute Trainingswoche, in der wir trotz allem versucht haben, wieder positive Energie aufs Eis und in die Kabine zu bringen. Wir müssen nach vorne gucken, aus unseren Fehlern lernen und als Gruppe zusammenstehen.“

Dass die Haie in der Heimtabelle Drittletzter sind, mit fünf Siegen und sieben Niederlagen, kann Bailen kaum erklären: „Das passiert und ist Teil des Sports, auch wenn es manchmal unerklärlich ist. Vergangene Saison war ja eher das Gegenteil der Fall und wir haben zu Hause von 28 Spielen 18 gewonnen und wurden Fünfter in der Heimtabelle. Ich könnte mir vorstellen, dass wir zu Hause vor unseren Fans manchmal zu viel wollen – es gilt, am Gameplan festzuhalten und nichts Verrücktes machen zu wollen.“

In der Auswärtstabelle liegen die Haie übrigens auf dem dritten Platz mit acht Siegen und vier Niederlagen – ein Beweis, dass sie oben mitspielen können. Doch aktuell läuft es nicht rund.

Köln hat drei der letzten vier Spiele verloren, steht auf dem siebten Tabellenplatz (38 Punkte nach 24 Spielen). Gegner Ingolstadt ist Achter mit 37 Zählern. Bei einer Niederlage würden die Haie weiter durchgereicht.

Danach geht es nach Mannheim (Sonntag, 10. Dezember) und am 15. Dezember kommt Top-Team Straubing nach Köln. Können die Haie bestehen in den kommenden Wochen?

Bailen denkt erstmal nur an Donnerstagabend: „Ingolstadt hat eine gute Mannschaft. Der ERC war in der vergangenen Saison Zweiter und hat ein ähnliches Team wie vergangene Saison, mit dem gleichen Trainerteam. Sie spielen schnell und schalten gut um. Wir müssen bei Scheibenbesitz strukturiert arbeiten und den Puck immer wieder tief ins gegnerische Drittel bringen.“