Frust Neujahr Nächste böse Heim-Klatsche: Bei den Haien läuft's nicht

Bremerhaven bejubelt die Führung gegen die Kölner Haie.

Enttäuschte Haie-Gesichter: Die KEC-Profis nach dem 0:1 durch Alexander Friesen am 3. Januar 2022.

Die Kölner Haie kassieren die vierte Niederlage in Folge. Auch gegen die Fischtown Pinguins setzte es in der Lanxess-Arena eine Klatsche. So geraten die direkten Playoff-Plätze aus dem Visier.

Es läuft einfach nicht bei den Haien. Gegen die Fischtown Pinguins setzte es am Montagabend (3. Januar 2022) schon die vierte Niederlage in Folge. Nach dem 1:2 gegen Berlin, dem 4:8 gegen Straubing und dem 1:5 gegen Mannheim hieß es nun gegen Bremerhaven 1:4. 19 Gegentreffer in vier Spielen!

Dabei konnte der KEC die vergangenen vier Duelle alle gegen die „Pinguine“ gewinnen. Doch derzeit ist beim Team von Uwe Krupp (56) der Wurm drin. So gerät der direkte Playoff-Platz außer Reichweite.

„Wir müssen ein Spiel gewinnen“, kommentierte Alexander Oblinger die Partie bei MagentaSport frustriert. „Ich weiß nicht, ob ich das analytisch auswerten kann. Wir sind in einer Phase der Saison, in der wir Spiele gewinnen müssen. Gute Mannschaften finden den Weg in die Erfolgsspur zurück. Wir haben eine gute Stimmung im Team, daran liegt es nicht. Wir müssen nun als Kollektiv da wieder rausfinden.“

Alexander Oblinger: „Wir müssen ein Spiel gewinnen“

Rund 27 Stunden nach dem Ende der Mannheim-Partie ging es für die Kölner schon wieder aufs Eis. „Ich bin das aus Nordamerika gewohnt, direkt wieder zu spielen“, sagte zwar Haie-Kanadier Landon Ferraro (30). Aber sein Team kam schwer in die Gänge.

Vielleicht lag es auch an den zahlreichen Niederlagen (alleine acht im Dezember) und den vielen Gegentreffern, dass der KEC so wenig zwingend wurde. Nach dürftigem ersten Drittel schienen die Haie im zweiten Durchgang etwas besser in die Partie zu kommen, doch wie schon am Vortag gegen Mannheim brachen ihnen die Powerplay-Situationen das Genick.

Erneut kassieren die Kölner Haie Gegentreffer im Powerplay

Pascal Zerressen saß nach einem Stockcheck draußen, als Alex Friesen zum 1:0 für die Gäste traf (26.). Kurz danach musste Sebastian Uvira wegen Hakens runter, und erneut schlug Bremerhaven zu. Nach Andersens Pfostentreffer drückte Dominik Uher den Puck zum zweiten Mal über die Linie (29.).

„Unsere Mannschaft hat einen guten Charakter. Deswegen mache ich mir keine Sorgen. Wir werden in den nächsten Spielen wieder mehr Disziplin zeigen“, hatte KEC-Coach Uwe Krupp am Sonntagabend noch angesichts der vielen Strafen gegen Mannheim gesagt. Doch erneut schwächte sich sein Team selbst.

Immerhin brachte Alexander Oblinger mit seinem sechsten Saisontreffer von der blauen Linie in der 35. Minute etwas Hoffnung zurück. Doch der KEC blieb weiter nicht zwingend genug. Auch die Überzahl-Situationen brachten nicht der Erfolg. Dies wurde von den Gästen erneut knallhart bestraft. Erst war Ziga Jeglic zum 1:3 zur Stelle (53.), kurz danach Dominik Uher zum 1:4.

Kölner Haie treten am Mittwoch schon bei den Bietigheim Steelers an

Zeit, die aktuellen Fehler zu analysieren, bleibt kaum. Schon am Mittwoch (20.30 Uhr) muss das Krupp-Team erneut ran. Vielleicht hilft es ja, dass es diesmal nicht wieder in die leere Lanxess-Arena geht, sondern nach Bietigheim zu den Steelers.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.