Haie kämpfen sich in den Shoot-out Aber Krise hält an: Nächster Dämpfer für Köln in Wolfsburg

Darren Archibald kämpft mit Maurice Edwards um die Scheibe

Darren Archibald (l.) und die Grizzlys Wolfsburg empfingen am Sonntag (13. März 2022) in der DEL die Kölner Haie um Maury Edwards.

Die Kölner Haie haben nach einem kurzen Zwischen-Hoch in der DEL den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Bei den Grizzlys Wolfsburg gab es am Sonntag eine bittere 3:4-Niederlage nach Penalty-Schießen.

Für die Kölner Haie geht es in der DEL weiter ums nackte Überleben. Der KEC stemmte sich zwar auch am Sonntag (13. März 2022) im Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit Kräften gegen das drohende Abstiegs-Szenario, kämpfte leidenschaftlich. Doch am Ende gab's bei der 3:4-Niederlage nach Penalty-Schießen wieder nur einen Punkt. Die Situation bleibt damit prekär.

Zwei Tage zuvor hatte das Team von KEC-Coach Uwe Krupp (56) bereits eine 1:3-Heimniederlage gegen die Straubing Tigers hinnehmen müssen, nach zuvor zwei DEL-Siegen in Folge mussten die Kölner nun den nächsten Dämpfer hinnehmen.

DEL: Kölner Haie unterliegen bei den Grizzlys Wolfsburg

Dabei hatte sich die Auswärts-Aufgabe in Wolfsburg aus Haie-Sicht im ersten Drittel gut angelassen: Maury Edwards (34) zog im Powerplay von der blauen Linie einfach mal ab, Alexander Oblinger (33) hielt noch irgendwie die Kelle rein – 1:0 für den KEC! Doch die Grizzlys hatten noch im ersten Durchgang eine Antwort parat: Spencer Machacek (33) stellte wiederum in Gastgeber-Überzahl auf 1:1. Und der Kanadier schlug anschließend noch mal zu: Kurz nach Wiederbeginn fuhren die Wolfsburger einen Konter – den abermals Machacek verwertete (22.). Spiel gedreht!

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Und es sollte noch schlimmer kommen: Denn Gerrit Fauser (32) fälschte die Scheibe dann zum 3:1 aus Wolfsburg-Sicht in den Kölner Kasten ab (34.). Doch der KEC gab sich nicht auf, Andreas Thuresson (34) gelang kurz vor Ende des zweiten Durchgangs der Anschlusstreffer zum 2:3 – abermals im Powerplay (39.).

Kölner Haie stecken weiter im DEL-Tabellenkeller fest

Im letzten Durchgang dann sogar doppelte Überzahl für Köln: Doch eine Viertelstunde vor Schluss wollte einfach kein Schuss durchrutschen. Bis KEC-Kapitän Moritz Müller (35) traf – und das Spiel beim 3:3 wieder völlig offen war (53.)! Doch im Penalty-Schießen mussten sich die Haie dann geschlagen geben, Wolfsburg hatte einfach die besseren Nerven.

„Ich denke, wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Was wir aus dem Spiel mitnehmen können, ist, dass wir uns in jedem Spiel die Chance geben können, zu gewinnen“, bilanzierte Köln-Kapitän Müller bei MagentaSport. Und das – nämlich Siege – sind in den kommenden Wochen auch dringend notwendig. Damit die Haie (weiter Rang elf) das Abstiegsgespenst endlich vertreiben können.

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