Nach 26 Jahren Überraschendes Ehe-Aus bei den Klitschkos – mitten im Krieg

Rückschlag für Haie Krupp nach Pleite: „20 Minuten haben nicht gereicht“, Uvira erreicht Meilenstein

Sebastian Uvira (Kölner Haie) fährt mit seinem Schläger übers Eis.

Sebastian Uvira (Kölner Haie, hier am 18. Februar 2022) absolviert am 11. März 2022 sein 400. Spiel in der DEL.

Die ganz große Abstiegsangst war nach zwei Siegen nicht mehr da, aber die Kölner Haie müssen weiter nachlegen. Am Freitag kamen die Straubing Tigers nach Köln.

Die Kölner Haie kämpften sich zuletzt aus der Krise und waren wieder voll auf Playoff-Kurs. Am Freitagabend (11. März 2022, 19.30 Uhr) gab es aber einen Rückschlag in der Lanxess-Arena gegen die Straubing Tigers. Nach zwei Siegen wieder eine Niederlage. In dieser Saison die vierte gegen Straubing. Diesmal verlor Köln mit 1:3.

Angriffslustig waren sie jedenfalls in Köln. Lucas Dumont sagte zuletzt bei Magenta Sport: „Wir haben alles in unserer Hand. Wir können die Playoff-Plätze noch schaffen, mit ein bisschen Glück und müssen versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen.“

Beim KEC feierte Carl Neill sein Debüt im Haie-Trikot gegen die Tigers. In der Anfangsphase übernahmen gleich die Haie das Kommando, doch Jon Matsumoto und Andreas Thuresson vergaben ihre Chancen. Die Haie machten weiter mächtig Dampf, doch der Puck wollte nicht rein. Auch Sebastian Uvira und Mark Olver scheiterten aussichtsreich. Kölns Luis Üffing war nach dem 0:0 im ersten Drittel zufrieden beim Gespräch mit Magenta Sport: „Wir wollten Straubing unter Druck setzen. Jetzt werden die Gas geben, da müssen wir bereit sein.“ Ob sich die schlechte Chancenverwertung rächen würde?

Dann rappelte es, und zwar im Tor der Haie: Taylor Leier hechtete übers Eis und schob den Puck in der 22. Minute über die Linie zum 1:0 für die Tigers. Doch die Haie bissen zurück: Üffing kam von der Strafbank und konnte gleich einen Konter zum 1:1 abschließen. Was für ein Treffer! Die Tigers legten allerdings nach: 1:2 durch Marcel Brandt nach 32 Minuten. Und es kam noch schlimmer: Andreas Eder erhöhte auf 3:1 (46. Minute). Die Kölner Kräfte ließen ein wenig nach.

Trainer Uwe Krupp (56) analysierte nach der Haie-Pleite bei Magenta Sport: „Im ersten Drittel hatten wir Energie, aber es war das dritte Spiel in sechs Tagen. Straubing hatte etwas mehr im Tank. 20 Minuten haben nicht gereicht. Und Du musst auch irgendeine Chance, wir hatten viele Hochkaräter, auch mal nutzen.“

Kölner Haie: Heißer Kampf um die Playoff-Plätze

Mit dem Sieg gegen Krefeld (4:2) sprangen die Haie noch an Bietigheim vorbei auf Rang 10. Jetzt rutschten die Kölner wieder ab auf den elften Platz.

Gegen Straubing war es für einen Hai ein ganz besonderes Spiel: Sebastian Uvira absolviert sein 400. DEL-Spiel, 331 davon im Trikot der Kölner Haie.

Haie-Kapitän Moritz Müller warnte vor dem Spiel: „Straubing hat viele kleine, wendige Stürmer, die sehr spielstark sind.“ Damit hatte der KEC tatsächlich große Probleme. Vor dem nächsten Spiel sagte Krupp: „Die Regeneration beginnt sofort, wir müssen Energie finden, für Wolfsburg.“

Am 13. März geht es für den KEC weiter in Wolfsburg, dann folgen die Spiele gegen München (18. März), in Augsburg (22. März), in Bietigheim (1. April) und gegen Ingolstadt (3. April).

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.