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Absturz nach Sensations-SiegOlympia-Held Raimund erlebt in Oslo ein Fiasko

Ski nordisch/Skispringen: Weltcup

Copyright: Terje Pedersen/NTB/dpa

Skisprung-Star Domen Prevc scheitert in Oslo wie auch Philipp Raimund im ersten Durchgang.

Was für ein Drama am Holmenkollen! Eine Woche nach seinem Triumph-Sprung zum ersten Weltcup-Erfolg ist die Stimmung bei Philipp Raimund komplett gekippt. Der deutsche Skisprung-Olympiasieger erlebte in Oslo eine bittere Enttäuschung und verpasste den Einzug in die finale Runde.

Auf der legendären Schanze in Norwegens Hauptstadt reichte es für den 25-Jährigen unter widrigen Umständen nur für Rang 36. Völlig bedient kommentierte Raimund sein Ausscheiden in der ARD: „Oslo ist eine nicht so einfache Schanze. Ich habe voll daneben getreten“.

Wind-Chaos erwischt auch den Saison-Besten

Die tückischen Verhältnisse mit unberechenbarem Wind und aufziehendem Nebel sorgten für ein verrücktes Resultat. Das bekam sogar der überragende Mann des Winters zu spüren: der Slowene Domen Prevc, Führender im Gesamtweltcup, schied als 42. zum ersten Mal in dieser Saison bereits nach dem ersten Sprung aus. „Das war klassisch Oslo“, sagte der Slowene. „Man muss hier immer mit dem Unerwarteten rechnen.“

Ganz oben auf dem Treppchen stand überraschend ein Schweizer: Der 35-jährige Gregor Deschwanden feierte seinen allerersten Sieg in einem Weltcup-Wettbewerb. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Maximilian Ortner aus Österreich und der Japaner Naoki Nakamura.

Raimund verliert wichtigen Boden in der Gesamtwertung

Dieser Dämpfer ist für Raimund doppelt schmerzhaft. Erst vor wenigen Tagen hatte er in Lahti seinen Premierensieg im Weltcup zelebriert, jetzt die Bruchlandung in Oslo. „So schnell kann es gehen“, kommentierte der Olympia-Held von Predazzo. Durch das schlechte Ergebnis verliert er auch im Gesamtklassement an Boden: Anstatt seinen Angriff auf die Top 3 zu starten, rutschte er vom vierten auf den fünften Rang ab.

Auch der Rest des deutschen Teams hatte zu kämpfen. Andreas Wellinger landete als stärkster DSV-Adler auf Position 17. Karl Geiger (Platz 19) und Pius Paschke (29.) spielten im vorderen Feld keine Rolle. Mit Ben Bayer (40.) und Felix Hoffmann (44.) schieden zwei weitere Deutsche neben Raimund aus. Bundestrainer Stefan Horngacher fand laut dpa klare Worte: „Das war nicht gut heute“. Er kündigte an: „Da müssen wir in die Analyse gehen und uns für morgen vorbereiten.“

Deutsche Springerin kratzt am Podest

Bei den Damen gab es hingegen einen deutschen Erfolg zu bejubeln. Agnes Reisch legte einen furiosen zweiten Sprung hin und katapultierte sich von Position 13 noch auf den vierten Platz, womit sie das Podium nur knapp verfehlte. Selina Freitag komplettierte als Achte das gute Ergebnis. Der Sieg ging erneut an die slowenische Dominatorin Nika Prevc, vor Nozomi Maruyama (Japan) und der Norwegerin Anna Odine Stroem.

Schon am Sonntag (16.10 Uhr/ARD und Eurosport) gibt es in Oslo die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Danach reist der Skisprung-Zirkus weiter zu den Skiflug-Events in Vikersund (Norwegen). Das große Saisonfinale steigt dann vom 26. bis 29. März im slowenischen Planica. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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