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Dämpfer zum AbschiedDeutsche Springer enttäuschen bei Horngachers letztem Rennen

Skispringen - Weltcup

Copyright: Darko Bandic/AP/dpa

Karl Geiger war beim Skifliegen in Planica am Sonntag der beste Deutsche.

Kein versöhnliches Ende einer Ära.

Horngacher-Abschied ohne Glanz – Deutsche Adler verpassen das Podest. Das war's für Bundestrainer Stefan Horngacher – und es wurde kein Abschied mit einem Knall. Beim Saisonfinale im slowenischen Planica konnten die deutschen Skispringer nicht um die vorderen Plätze mitmischen, wie die dpa meldet. Als bester DSV-Adler landete Karl Geiger auf dem achten Platz, Andreas Wellinger wurde Elfter.

Den Sieg beim Skifliegen schnappte sich der Norweger Marius Lindvik mit Weiten von 238,5 und 231 Metern. Auf Rang zwei flog der Slowene Domen Prevc, Dritter wurde Lindviks Teamkollege Johann Andre Forfang.

Geheimnis um Nachfolger – Team hüllt sich in Schweigen

Auch die anderen DSV-Starter hatten mit der Entscheidung nichts zu schaffen. Pius Paschke kam als drittbester Deutscher auf Position 19, Philipp Raimund belegte Rang 28. Für Felix Hoffmann war der Wettkampf sogar schon nach dem ersten Sprung beendet.

Die große Frage im deutschen Team: Wer übernimmt das Zepter von Horngacher? Die Springer selbst sollen bereits wissen, wer sie für die nächste Saison als Cheftrainer anleiten wird. Öffentlich verraten wollte es bisher aber niemand. Man rechnet in den nächsten Tagen mit einer offiziellen Mitteilung des Deutschen Skiverbands.

Der alles überragende Mann des Winters war aber ein anderer: Der Slowene Prevc (26) hat die Saison komplett beherrscht. Er triumphierte bei der Vierschanzentournee, sicherte sich bei den Olympischen Spielen zwei Goldmedaillen und ist obendrein Sieger im Gesamtweltcup sowie Weltmeister im Skifliegen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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