Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM eine heftige 1:6-Klatsche gegen die Schweiz hinnehmen müssen. Von der Presse gab es im Nachgang keine Gnade.
„Kräftige Ohrfeige“Presse zerreißt DEB-Team nach WM-Debakel

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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat gegen die Schweiz mit 1:6 verloren.
Was ein spannendes Duell unter Nachbarn werden sollte, endete in einer schmerzhaften Blamage!
Am Montag erlebte die deutsche Eishockey-Auswahl bei der Weltmeisterschaft einen schockierenden Einbruch. Die 1:6-Niederlage gegen die Schweizer markiert den vorläufigen Negativhöhepunkt eines bislang frustrierenden Turniers. Das Konto des DEB-Teams zeigt auch nach drei Partien null Zähler.
Medienecho aus der Schweiz: „Deutschland in die Krise“ gestürzt
Besonders in der Schweiz, dem Land des Gastgebers, war das Medienecho entsprechend gnadenlos. Ein so deutlicher Triumph hatte selbst die Schweizer überrascht. Nüchtern stellte das Blatt „Blick“ fest, dass eine WM-Partie gegen die deutsche Auswahl „inzwischen keine feuchten Hände mehr verursacht“. Das berichtet „Sport-Bild“.
Der „Tagesanzeiger“ berichtet, die Schweizer würden „Deutschland in die Krise“ stürzen. Die Ära, in der die deutsche Mannschaft für die Schweiz als „Angstgegner“ galt, ist demnach definitiv beendet. Ein bitterer Umschwung, denn zuvor hatte das deutsche Team den Rivalen bei den WM-Viertelfinalspielen 2010, 2021 und 2023 und auch im Olympia-Achtelfinale 2018 bezwungen.
Weitere Zeitungen wählten noch schärfere Worte. So formulierte die „NZZ“, die Schweizer Nationalmannschaft sei „grazil und beschwingt übers Eis“ geglitten und hätte dem deutschen Team „eine kräftige Ohrfeige“ verpasst. Und die Webseite „20 Minuten“ brachte es auf den Punkt: „Die Nati zerlegt Deutschland in Einzelteile.“
Dabei startete die deutsche Mannschaft im ersten Spielabschnitt vielversprechend und konnte mit den Eidgenossen mithalten. Ein eigener Schuss an den Pfosten leitete jedoch die Wende ein: In Überzahl fiel das 0:1 für die Gegner, was sich als Beginn des Debakels erwies. Kapitän Moritz Seider (25) äußerte sich unmissverständlich: „Wir sind völlig auseinandergefallen. Dann kommt so ein Spiel zustande.“
Wie bei der vergangenen Weltmeisterschaft droht Deutschland nun das vorzeitige Ausscheiden in der Gruppenphase. Vier Erfolge aus den ausstehenden vier Partien sind wahrscheinlich nötig, um dies abzuwenden. Mit den USA wartet am Mittwoch (20.20 Uhr) sofort eine gewaltige Herausforderung. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
