NBA-Profi lästert über Pride Month – fristloser Rauswurf!
Eklat nach LivestreamNBA-Profi kritisiert Pride Month – Chicago Bulls feuern ihn

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Nach dem Wechsel zu den Bulls hat Ivey (links) nur vier Partien für die Bulls absolviert. (Archivfoto)
Knall auf Fall bei den Chicago Bulls! Der NBA-Club setzt Spieler Jaden Ivey mit sofortiger Wirkung vor die Tür. Der Grund für diese drastische Maßnahme: Der Basketball-Profi äußerte sich während einer Live-Übertragung im Netz kritisch zur LGBTQ-Bewegung. Von „teamschädigendem Verhalten“ war in einer kurzen Stellungnahme des Vereins die Rede.
Was genau war passiert? Laut übereinstimmenden US-Medienberichten sagte Ivey in seinem Instagram-Livestream: „Sie verkünden den Pride Month in der NBA. (...) Sie sagen: Kommt zu uns für Pride, für den Pride Month, um Unrecht zu feiern.“ Weiter fragte er in die Kamera: „Wie kann es dann sein, dass jemand nicht über Gerechtigkeit sprechen kann? Wie können sie sagen, dass dieser Mann verrückt ist?“
NBA-Profi legt nach Rauswurf sofort nach
Doch von Reue keine Spur! Nur wenige Stunden nach seiner Kündigung legte Ivey sogar noch einen drauf. Wie die dpa berichtet, sendete er erneut live und philosophierte über seinen Glauben. Dabei erklärte er, dass die Meisterschaftsringe von Legenden wie Michael Jordan und LeBron James „am Tag des jüngsten Gerichts“ wertlos seien. Die Verantwortung für die Entlassung wies er komplett von sich.
Damit endet Iveys Zeit in Chicago abrupt und unrühmlich. Sein Engagement war ohnehin nur ein kurzes Gastspiel: Der Club hatte den Profi erst am 3. Februar im Tausch von den Detroit Pistons bekommen. Wegen anhaltender Schmerzen stand er jedoch seit dem 11. Februar nicht mehr auf dem Spielfeld. Seine Bilanz: magere vier Einsätze für sein neues Team.
Bulls-Trainer: „Hohes Maß an Respekt füreinander“
Vor dem Spiel gegen die San Antonio Spurs (Endstand 114:129) bezog auch Bulls-Coach Billy Donovan Stellung zur Entlassung. Er hob hervor, dass bei den Bulls Menschen „aus allen Bereichen“ arbeiten würden. Donovan wurde deutlich: „Es muss ein hohes Maß an Respekt geben füreinander, wir müssen einander helfen und diesen Anforderungen gerecht werden.“ Eine direkte Bewertung der Kommentare seines ehemaligen Spielers vermied der Trainer, sagte aber versöhnlich: „Ich hoffe, es geht ihm gut.“
Zum Hintergrund: Der Pride Month ist ein Aktionsmonat, der in den USA im Juni stattfindet und die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, Trans- und queeren Personen (LGBTQ) in den Fokus rückt. Da die NBA-Saison dann bereits in den Finals ist, halten viele Mannschaften ihre sogenannten Pride Nights schon früher ab, um ihre Unterstützung für die Community zu demonstrieren. (red)
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