Großeinsatz wegen Junge (13) mit einer Spielzeugwaffe
Großeinsatz wegen JungenPolizei sucht 13-Jährigen mit Hubschrauber – wegen Spielzeug

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Die Polizei rückte unter anderem mit einem Hubschrauber aus. (Symbolbild)
Riesen-Aufregung in Castrop-Rauxel! Ein Notruf versetzt die Stadt am Vormittag in helle Aufregung: Ein Jugendlicher soll mit einer Waffe durch die Straßen laufen. Für die Polizei gab es kein Zögern – sofort wurde ein Großeinsatz gestartet.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften durchkämmte die Gegend, um den Jungen aufzuspüren. Sogar ein Helikopter kreiste über der Stadt, um aus der Luft zu suchen. Niemand wusste anfangs, wie ernst die Lage wirklich war.
Entwarnung: Polizei stellt 13-Jährigen – es war nur Spielzeug
Endlich dann der Zugriff: Die Beamten stießen auf einen 13-jährigen Jungen, der genau auf die Beschreibung der Zeugen passte. Und dann die riesige Erleichterung für alle Beteiligten: Die angebliche Waffe war nichts weiter als ein Spielzeug. Der Einsatz wurde sofort beendet.
Eine Sprecherin der Polizei erklärte später, dass der Junge Teil eines Schulausflugs war. Er hatte sich aber von seiner Klasse abgesetzt und war auf eigene Faust unterwegs.
Mutter eingeschaltet, Spielzeug-Waffe einkassiert
In Anwesenheit seiner Mutter wurde der 13-Jährige von den Polizisten zur Rede gestellt und die Situation geklärt. Das Spielzeug kassierten die Beamten ein. Der Vorfall ist eine ernste Warnung, welche Folgen täuschend echt wirkende Spielzeugwaffen haben können.
Zur Sicherheit wurde das Gebiet danach nochmals kontrolliert, wie die Sprecherin bestätigte. Man wollte ausschließen, dass noch andere Personen mit solchen Anscheinswaffen unterwegs waren. Über den Vorfall hatten zuerst die Ruhr Nachrichten berichtet. (dpa/red)
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