Riesenzoff Lidl schmeißt beliebte Süßigkeit aus den Regalen – das steckt dahinter

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Lidl hat keine Lust mehr auf Haribo und möchte den Süßwaren-Hersteller durch eine eigene Marke ersetzen. Ob sich Haribo das gefallen lässt? Unser Foto vom 26. Februar 2015 zeigt eine Lidl-Filiale in Berlin.

Hannover – Lidl trennt sich von Haribo.

Wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet, hat der Discounter alle Produkte des Goldbären-Herstellers aus dem Sortiment genommen.

Grund ist ein Streit ums Geld. Haribo will höhere Preise durchsetzen, was Lidl ablehnt.

Geht es nach dem Willen von Haribo, sollen Kunden für die 360-Gramm-Packung Goldbären statt 1,19 Euro jetzt 1,29 Euro zahlen.

Lidl will das nicht akzeptieren.

Lidl füllt Regale auf mit Konkurrenz und Eigenmarken

Seit Anfang Juli liefert der Goldbären-Konzern daher nicht mehr nach, die Vorräte schwinden. Lidl füllt die Lücken mit Katjes-Produkten und der Eigenmarke Sugarland. Anders als die Konkurrenz von Aldi, die Haribo-Produkte sogar explizit bewirbt, will Lidl hart bleiben – oder zumindest so tun.

Denn Haribo vermutet hinter der Weigerung Taktik.

Wie der Konzern gegenüber der „Lebensmittelzeitung“ bestätigte, sei man „aktuell in harten Preisverhandlungen mit dem Einzelhandel“.

Dabei seien „temporäre Auslistungen ein bekanntes taktisches Mittel, um den Druck auf den Lieferanten zu erhöhen“, teilte das Unternehmen mit.

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Gut möglich also, dass der Streit bald beigelegt ist. Und auch Lidl-Kunden wieder Goldbären kaufen können. (RND/fh)

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