US-Präsident verärgert Heftige Klatsche für Trump, der fordert eine Entschuldigung

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US-Präsident Donald Trump zeigte sich aufgrund einer CNN-Umfrage empört, in der Konkurrent Joe Biden vor ihm lag. Aus dem Grund forderte er eine Entschuldigung von CNN. Auf dem Foto ist er 11. Juni bei einer Rede in der Gateway Church in Dallas zu sehen.

Washington – Der US-Sender CNN hat eine Wahlumfrage veröffentlicht, in der Joe Biden klar vor Donald Trump liegt. Sehr zum Missfallen des US-Präsidenten. Dessen Wahlkampfteam forderte den US-Sender nun auf, die Umfrage zurückzuziehen und sich zu entschuldigen.

Donald Trump fühlt sich von CNN ungerecht behandelt

US-Präsident Donald Trump fühlt sich laut einem „CNN”-Bericht wegen einer Wahlumfrage des US-Senders ungerecht behandelt.

In der Erhebung landete der Republikaner 14 Prozentpunkte hinter seinem designierten demokratischen Herausforderer Joe Biden. Während Biden Umfragewerte von 55 Prozent erreicht, kommt Trump nur auf 41 Prozent.

Knapp fünf Monate vor der US-Präsidentschaftswahl offenbar Grund genug für Trump, um dagegen vorzugehen. Der US-Sender erhielt eigenen Angaben zufolge einen Brief von Trumps Wahlkampfteam, in dem CNN aufgefordert wird, die Umfrage zurückzuziehen und sich für die Veröffentlichung zu entschuldigen.

Trumps Team fordert Rücknahme und Entschuldigung

„Es ist eine tricksende und falsche Umfrage, die Wähler vom Wählen abhalten, Schwung und Enthusiasmus für den Präsidenten unterdrücken und generell ein falsches Bild erzeugen soll über die derzeitige Unterstützung für den Präsidenten quer durch Amerika”, heißt es laut CNN in dem Brief.

Das Team des Präsidenten fordert deshalb eine „vollständige, faire und sichtbare Rücknahme der Umfrage, eine Entschuldigung und Klarstellung, um die irreführenden Schlussfolgerungen zu korrigieren”, zitiert CNN weiter aus dem Brief.

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Zugleich stellt der US-Sender klar, dass er die Veröffentlichung nicht zurückziehen wird. „Wir stehen zu unserer Umfrage“, sagte ein CNN-Sprecher.

Forderungen wie sonst nur von Diktaturen

„Meines Wissens ist das das erste Mal in seiner 40-jährigen Geschichte, dass CNN rechtliche Schritte angedroht werden, weil einem amerikanischen Politiker oder seinem Kampagnenteam die Ergebnisse einer CNN-Umfrage nicht gefallen”, sagt CNN’s Vize-Chef David Vigilante.

Bislang hätten allenfalls Staaten wie Venezuela rechtliche Schritte gegen den Sender unternommen. Staaten eben, in denen eine freie Presse ohnehin wenig bis gar keinen Stellenwert habe.

Man habe die Forderungen daher vollständig zurückgewiesen. Zudem wies CNN daraufhin, dass der US-Präsident Umfragen des Senders in der Vergangenheit gelobt habe, wenn diese für Trump positiv ausgefallen waren.

Schon nach Erscheinen der Umfrage, hatte Donald Trump getwittert, er habe ein Team engagiert, dass die Erhebung analysieren solle. Denn angesichts des „unglaublichen Enthusiasmus”, der ihm begegne, habe er das Gefühl, die Umfrage sei Fake, schrieb Trump.

Donald Trump liegt in vielen Umfragen hinter Joe Biden

Dabei ist die CNN-Umfrage keineswegs die einzige, die Trump derzeit gegenüber Biden im Hintertreffen sieht. Auch in vielen anderen Erhebungen - darunter eine Umfrage von Trumps Lieblingssender Fox News - hatte Biden zuletzt die Nase vorn.

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Wegen seines Umgangs mit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch brutale Polizeigewalt und den Protesten im Land ist Traump massiv unter Druck geraten. Auch die Corona-Krise und die vielen verloren gegangenen Arbeitsplätze sorgten zuletzt für enorme Kritik an Trumps Krisenmanagement. (RND)

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