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„Wird immer gruseliger“Aufreger im Supermarkt: Irres Gurken-Angebot entsetzt Kundschaft

Der Schriftzug „Bio Salatgurke“ steht auf Gurken in der Obst- und Gemüseabteilung in einem Edeka-Supermarkt.

Der Schriftzug „Bio Salatgurke“ steht auf Gurken in der Obst- und Gemüseabteilung in einem Edeka-Supermarkt. Die Preise für das Kürbisgewächs sind im Frühjahr 2023 deutlich gestiegen.

Die Preise für Lebensmittel sind stark gestiegen – vor allem Gurken sind aktuell sehr teuer. Ein Edeka-Angebot in Düsseldorf setzte dem Ganzen jetzt die Krone auf.

von Tim Kronner (mac)

Wer derzeit Gurken auf seinen Speiseplan setzen will, muss dafür mitunter tief in die Tasche greifen. Weil deutsche Gurken erst im Sommer wieder verfügbar sind, finden sich in den Supermärkten und Discountern vor allem Produkte aus dem Ausland, etwa aus Spanien. Hinzu kommen Inflation und Energiekosten, die das Gemüse stark verteuern.

Deshalb sorgt der Anblick vieler Preisschilder in den deutschen Märkten bei Kunden und Kundinnen aktuell für Entsetzen, wenn Gurken dort zu Höchstpreisen verkauft werden. In einem zuletzt bekanntgewordenen Fall sollte eine Gurke in einer Edeka-Filiale in Hamburg satte 3,49 Euro kosten. Doch es geht noch weiter, wie ein kurioses Beispiel aus der NRW-Großstadt Düsseldorf jetzt zeigt.

Edeka: Angebot für Gurken sorgt für Entsetzen

Denn dort wurden Gurken plötzlich ganz anders verkauft, als man es sonst kennt: Anstatt am Stück fanden sich dort einzelne Gurkenscheiben in der Auslage. Ein Kunde teilte entsetzt ein Foto bei Facebook, das die Gurkenscheiben in einer Plastikverpackung zeigt.

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Dazu schrieb er: „Was soll das Edeka, Duisburgerstrasse in Düsseldorf ?“ Hier sehen Sie das kuriose Gurken-Angebot als Foto:

Dem Mann ging es mit seiner Kritik offensichtlich vor allem um die Verpackungsart. Zugegeben: Ein Naturprodukt aufzuschneiden und dann auf einer Styroporplatte unter Plastikfolie zu verkaufen, scheint nicht sehr nachhaltig. Der Kunde nannte das Edeka-Angebot in diesem Fall „Müllprodukt“.

Doch ein weiterer Kunde hatte beim Anblick des Fotos noch einen ganz anderen Verdacht, der im Zusammenhang mit den aktuell so hohen Preisen stehen könnte. Die Pakete mit neun bis zehn Gurkenscheiben sind mit Preisschildern von 22 bis 33 Cent versehen.

„So werden selbst die Gurken noch verkauft, wo an beiden Enden bereits der Verfall eingetroffen ist. Ansonsten kann es keinem Grund geben“, vermutete der Mann und ergänzte: „Edeka wird immer gruseliger!“

Aber auch er bezog sich auch noch auf die ungewöhnliche Verpackungsart: „Und dann noch dafür diesen Müll zu verantworten, zeigt mal wieder, wie gierig und verantwortungslos dieses System ist.“

Haben die Kunden hiermit also den nächsten fiesen Gurken-Trick enttarnt, der auch noch den letzten Cent aus dem aktuell so gefragten und verhältnismäßig hochpreisigen Gemüse herausquetschen soll?

Edeka reagiert auf kurioses Angebot für Gurken

Edeka selbst wurde auf den Aufreger aufmerksam und versuchte, den Fall aus NRW nachzuvollziehen. Dabei kam heraus, dass es sich wohl nur um ein kurzzeitiges Angebot gehandelt habe, über das der Markt vor Ort selbst entschieden habe. „Inzwischen gibt es dieses Angebot nicht mehr im Sortiment“, versicherte das Unternehmen gegenüber „Der Westen“.

Fest steht: Bis die Gurkenpreise wieder fallen, wird es wohl noch dauern. Aufgrund von Ernteausfällen in Spanien und Marokko sind sinkende Preise derzeit nicht zu erwarten. Die Gurkensaison in Deutschland beginnt ab Juni.