+++ AKTUELL +++ „Täter ist auf der Flucht“ Polizei im Großeinsatz: Gewalttat in Flüchtlingsunterkunft – Wachmann tot

+++ AKTUELL +++ „Täter ist auf der Flucht“ Polizei im Großeinsatz: Gewalttat in Flüchtlingsunterkunft – Wachmann tot

Nächster Preis-Knall?ARD-Geheimpapiere enthüllt: Rundfunkbeitrag soll drastisch erhöht werden

Wie aus internen Strategiepapieren hervorgeht, plant die ARD eine weitere Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Und diese könnte ziemlich extrem ausfallen.

Der Rundfunkbeitrag (umgangssprachlich GEZ-Gebühr) gehört zu den unbeliebtesten Themen in Deutschland. In den vergangenen Jahren kannte die Gebühr nur eine Richtung: nach oben.

Das Problem: Entziehen kann man sich ihr kaum, denn grundsätzlich gilt: Für jeden Haushalt muss seit 2013 ein Rundfunkbeitrag gezahlt werden.

ARD plant weitere Erhöhung des Rundfunkbeitrags

Der Unterschied zur früheren Rundfunkgebühr: Ein Beitrag ist nicht an die tatsächliche Inanspruchnahme einer Leistung gebunden, sondern allein für die Möglichkeit zur Inanspruchnahme zu zahlen.

Alles zum Thema ARD

Und so zahlt der Großteil der Menschen in Deutschland seit der bislang letzten Erhöhung im August 2021 einen Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro pro Monat (zuvor 17,50 Euro).

Doch das Ende der Fahnenstange scheint noch längst nicht erreicht: Im stillen Kämmerlein planen die ARD-Bosse, den Rundfunkbeitrag auch weiter zu erhöhen – und zwar zeimlich drastisch.

In internen Strategiepapieren, die „Business Insider“ vorliegen, ist von einer Erhöhung um bis zu 6,83 Euro – mehr als ein Drittel im Vergleich zum aktuellen Preis – die Rede.

Greifen könnte der neue Satz von dann 25,19 Euro bereits ab 2025. Die aktuelle Beitragsperiode läuft noch bis Ende 2024, danach beginnt eine neue, die bis 2028 laufen wird. Nehmen Sie hier an der EXPRESS.de-Umfrage zum Rundfunkbeitrag teil:

Dabei stehen ARD, ZDF und Deutschlandradio bereits bei der aktuellen Beitragsregelung eine Mega-Summe zur Verfügung: Laut dem Kölner Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) beträgt das Budget in diesem Jahr rund zehn Milliarden Euro. Offensichtlich nicht genug: Auch der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) forderte jüngst eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags.

Der Fairness halber sei an dieser Stelle gesagt, dass es neben der Erhöhung um 6,83 Euro noch zwei weitere Varianten in dem Geheimpapier gibt, die eine moderatere Preisanpassung vorsehen: einmal um 2,12 Euro auf 20,48 Euro und einmal 3,22 Euro auf 21,58 Euro.

Aber: Dass es auch anders geht, beweist aktuell unser Nachbar Österreich: Der Beitrag für den ORF soll dort demnächst eklatant sinken – von mindestens 22,50 Euro auf nur noch 15 Euro.