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Radikaler Schnitt bei Aldi SüdBeliebte Produkte fliegen jetzt raus

Aldi Süd räumt das Sortiment auf.

Copyright: IMAGO/Arnulf Hettrich

Aldi Süd räumt das Sortiment auf.

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Radikaler Schritt bei Aldi Süd: Für Kunden ändert sich jetzt einiges.

Kunden von Aldi Süd müssen jetzt stark sein, denn eine große Veränderung steht bevor. Der Lebensmittelhändler nimmt etliche Artikel aus dem Verkauf. Die jahrelange Erweiterung der Produktpalette findet ein abruptes Ende. Regional unterschiedlich fliegen etwa 50 Produkte mitsamt ihrer Ausführungen aus dem Angebot. Besonders hart trifft es die Kühltheken mit Käse, Wurst und Milchwaren.

Mit dieser Maßnahme möchte der Händler seine Prozesse optimieren und Ausgaben reduzieren. Das Ziel sei laut Insider-Informationen eine zentral gelenkte, homogenere Warenauswahl. Diese Strategie verfolgt der Konzern bereits seit einiger Zeit. Das berichtet die „Lebensmittelzeitung“.

Kahlschlag auch bei Top-Marken

Nicht nur die hauseigenen Produkte sind von der Aktion betroffen. Populäre Markenartikel werden ebenfalls kritisch geprüft oder sind schon nicht mehr erhältlich. Darunter fallen heiß geliebte Produkte wie das Ehrmann Grand Dessert und der Zott Sahne Joghurt. Ebenso wird bei Convenience-Artikeln, die häufig durch Sonderangebote an den Mann gebracht werden, ordentlich ausgedünnt.

Anscheinend plant Aldi Süd, anstelle einer permanenten Verfügbarkeit im Sortiment, vermehrt auf kurzfristige Aktionsware zu setzen. Experten aus der Branche sehen darin einen nachvollziehbaren Schritt. Falls Produkte sowieso primär im Rahmen von Sonderverkäufen über die Theke gehen, muss sich der Händler fragen: Rechnet sich ein ständiger Platz im Regal noch?

Eine Reduzierung findet auch an der Frischetheke statt, die bisher für ihre exklusiveren Käse- und Wurstwaren bekannt war. Die neue Strategie bekommen sogar lokale Lieferanten zu spüren. Erzeugnisse von Herstellern wie Schwälbchen, Frankenland oder Schwarzwaldmilch sind mancherorts aus dem Angebot verschwunden.

Zu den genauen Einzelheiten hält sich Aldi Süd bedeckt. Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, wird firmenintern untersucht, an welchen Stellen Produktvarianten gestrichen werden können. Die Idee dahinter ist einfach: eine Rückkehr zum Ursprung des Discounter-Gedankens. Dies heißt im Klartext: ein kleineres Angebot, aber dafür ein zügigerer Warenfluss und niedrigere Ausgaben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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