Wal-Drama in der Ostsee löst irren Buch-Hype aus.
Der Wal macht KasseVerkauf von Wal-Büchern steigt nach Sichtung um 95 Prozent

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Der Wal beschäftigt noch immer viele Menschen.
Das Schicksal des Buckelwals in der Ostsee hat viele von euch tief berührt. Doch die Geschichte hat eine irre Folge, die sich jetzt in den Regalen der Buchläden zeigt.
Seit der Buckelwal Anfang März gesichtet wurde, gibt es einen wahren Ansturm auf Bücher, die sich mit den Meeresgiganten befassen. Die Nachfrage erlebte einen massiven Schub, beginnend mit der ersten Sichtung bis das Tier am 23. März in der Wismarer Bucht bedauerlicherweise strandete. Diese Information stammt vom Marktforschungsunternehmen Media Control, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) auf Anfrage erfuhr.
Anfang April erreichte dieser Trend seinen vorläufigen Gipfel. Die Verkaufszahlen waren dabei um unglaubliche 95 Prozent gestiegen, verglichen mit der Zeit vor dem ersten Auftauchen des Wals am 3. März. Diese Daten basieren auf einer fortlaufenden Erhebung, die der dpa bis Ende der vergangenen Woche vorlag.
Expertin erklärt den Hype um den Wal
Aber woher kommt dieses riesige Interesse? Die Neurowissenschaftlerin Maren Urner liefert eine Erklärung. Sie sagt: «Ich sehe da eine hohe emotionale Identifikation mit der Thematik. Das ist nicht nur ein Thema, das ich medial verfolge (...), sondern eins, das sich auch in andere Lebensbereiche auswirkt». Laut Urner gibt es den Leuten das Gefühl, sich aktiv beteiligen zu können, wenn sie sich mit der Sache beschäftigen.
Dieses Kinderbuch schießt an die Spitze
Wie Media Control mitteilt, führt ein Titel die Bestsellerliste an: „Die Schnecke und der Buckelwal“ aus der Feder von Julia Donaldson und Axel Scheffler. Dahinter rangieren „Wieso? Weshalb? Warum? junior - Tiere im Meer“ von Anita van Saan und das Buch „Wundervolle Welt. Wasser“ von Sam Hume.
Auch kleine Wale sind der absolute Renner
Nicht nur in gedruckter Form ist der Wal ein Hit. Auch als Miniaturfigur ist der Meeressäuger extrem begehrt. Die Verkaufszahlen für Sammelwale der Marke Schleich kletterten nach Firmenangaben zwischen Januar und März um 60 Prozent. Ob ein direkter Zusammenhang mit dem aufgetauchten Wal besteht, bleibt allerdings unklar. Das Unternehmen merkte an, dass im Ostergeschäft die Verkaufszahlen sowieso typischerweise ansteigen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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