Nach „Beyond Burger“-Hype So schmeckt der erste Veggie-Burger von Burger King

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„Fühlt sich beim Reinbeißen an wie ein herkömmlicher Burger“: MOPO-Reporterin Nicole Moncayo Reixelo (25) testet den „Rebel Whopper“.

Hamburg – Jetzt will es auch Burger King wissen. Ab und zu auf Fleisch verzichten – aber nicht auf den Geschmack: Nach diesem Motto kommen immer mehr vegetarische Burger auf den Markt, die das herkömmliche Rindfleisch-Patty täuschend echt imitieren sollen. Nach dem „Beyond Burger“ aus der Supermarkt-Truhe und dem „Big Vegan TS“ von McDonald’s zieht ab heute auch Burger King nach. Die „Hamburger Morgenpost“ hat den neuen „Rebel Whopper“ getestet.

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Der neue „Rebel Whopper“ von Burger King ist einem Rindfleisch-Burger schon täuschend ähnlich – optisch wie geschmacklich.

Aufgebaut ist das grün verpackte Brötchen wie ein herkömmlicher Whopper: Ein weiches Brötchen, Zwiebeln, Eisbergsalat, Tomaten, Ketchup und Mayo umschließen die Bulette. Und die sieht nicht nur aus wie das Original, sie hat auch fast die gleiche Konsistenz.

Burger King: Der neue „Rebel Whopper“ im Test

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„Fühlt sich beim Reinbeißen an wie ein herkömmlicher Burger“, findet Reporterin Nicole Moncayo Reixelo (25). „Auch der Geschmack ist gut – so, wie man es vom normalen Whopper kennt.“

Video: McDonald's und Burger King im Vergleich

„Rebel Whopper“ von Burger King: Das Patty selbst ist vegan und besteht aus Soja

MOPO-Redakteur Till Stoppenhagen (44) sieht das ähnlich: „Die Konsistenz ist schon etwas anders, nicht so faserig wie ein Rindfleisch-Patty. Geschmacklich bemerke ich aber fast keinen Unterschied zum Fleisch-Burger. Wenn ich den Bratling aber ohne Brötchen und Beilagen probiere, wird schon deutlicher, dass es kein Fleisch ist.“

Das von der niederländischen Firma The Vegetarian Butcher hergestellte Patty selbst ist vegan und besteht größtenteils aus Soja, nach Aussagen von Burger King nachhaltig produziert. Durch die Mayo und die Tatsache, dass die Bratlinge auf demselben Rost wie die Hackfleisch-Buletten gegrillt werden, ist das fertige Produkt aber nur vegetarisch, nicht vegan.

Burger King „Rebel Whopper“: Das Ergebnis des Tests

Beide Tester sind sich einig: Die Unterschiede zum Original aus Rinderhack sind so gering, dass der „Rebel Whopper“ tatsächlich als Alternative für Vegetarier taugt.

Allerdings sollte man bedenken: Hier wird kein Zwölf-Euro-Edel-Burger aus regional produziertem Bio-Fleisch imitiert, sondern Industrie-Fast-Food mit bekanntlich zweifelhaftem Nährwert. Und Letzteres bekommt der Kunde dementsprechend auch mit dem neuen, grün verpackten Burger-King-Brötchen serviert – zum stolzen Preis von 4,29 Euro.

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