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Neuerungen Autofahrer und Paypal-Nutzer aufgepasst – das ändert sich ab November 

Im November kommen einige Neuerungen auf uns zu. Seien es Bußgelderhöhungen, Rabattaktionen oder teurere Paypal-Gebühren: Welche wichtigen Änderungen ab November gelten, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Berlin. Für Raser wird's teurer, für PayPal-Kunden auch – und für die Freunde von Weihnachtsmärkten gibt es gute Nachrichten.

Im November wird des zu einigen Änderungen kommen. Manche davon sind erfreulich, andere eher weniger. Was sich ab dem 1. November alles ändert, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Ab November: Höhere Bußgelder für Autofahrer

Raser und Falschparker müssen vom 9. November an tiefer in die Tasche greifen. Der erneuerte Bußgeldkatalog sieht härtere Strafen bei Regelverstößen im Straßenverkehr vor. Wer beispielsweise künftig innerorts 16 bis 20 Kilometer pro Stunde (km/h) zu schnell fährt und geblitzt wird, der zahlt statt 35 bald 70 Euro. Diese Bußgelder werden für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts verhängt:

  • bis zu 10 km/h zu schnell: 30 Euro (bisher 15 Euro)
  • 11 bis 15 km/h zu schnell: 50 Euro (bisher 30 Euro)
  • 16 bis 20 km/h zu schnell: 70 Euro (bisher 35 Euro)
  • 21 bis 25 km/h zu schnell: 115 Euro (bisher 80 Euro)
  • 26 bis 30 km/h zu schnell: 180 Euro (bisher 100 Euro)
  • 31 bis 40 km/h zu schnell: 260 Euro (bisher 160 Euro)
  • 41 bis 50 km/h zu schnell: 400 Euro (bisher 200 Euro)
  • 51 bis 60 km/h zu schnell: 560 Euro (bisher 280 Euro)
  • 61 bis 70 km/h zu schnell: 700 Euro (bisher 480 Euro)
  • über 70 km/h zu schnell: 800 Euro (bisher 680 Euro)

Höhere Geldstrafen gibt es künftig auch für jene, die verbotswidrig auf Geh- und Radwegen parken, unerlaubt auf Schutzstreifen halten oder in zweiter Reihe parken und halten. So kostet Parken in zweiter Reihe künftig 55 statt 20 Euro, noch teurer wird es, wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden. Neu ist außerdem eine Geldbuße von 55 Euro für unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Carsharing-Fahrzeuge.

Keine Quarantäne-Entschädigung mehr für Ungeimpfte

Wer sich mit Corona infiziert hatte und deswegen in Quarantäne gehen musste, der erhielt bisher in den meisten Bundesländern eine Lohnfortzahlung. Doch das ändert sich bald. Da mittlerweile jeder genug Möglichkeiten hatte, sich gegen Corona impfen zu lassen, wird es ab dem 1. November keine Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte mehr geben. 

Teurere PayPal-Gebühren ab November

Wer PayPal-Zahlungen von und nach Großbritannien tätigen wollte, für den fielen bisher keine besonderen Gebühren an, da sie EU-weit galten. Das ändert sich aber. Ab dem 10. November werden Zahlungen mit PayPal nach und von Großbritannien teurer. Laut „rtl.de“ steigen die Kosten aufgrund des Brexits von 0,5 Prozent auf 1,29 Prozent an. Laut des Unternehmens sollen so Transaktionen international vergleichbarer gemacht werden.

Viele Rabattaktionen

Verbraucher können zum „Black Friday“ (diesmal am 26. November) traditionell mit Rabatten von Einzelhändlern rechnen, vor allem im Onlinehandel. Der Aktionstag hat seinen Ursprung in den USA, wird inzwischen aber auch von deutschen Unternehmen genutzt. Unklar ist, ob Lieferengpässe die Rabattschlacht diesmal trüben.

Testlauf: Ikea Pop-up-Stores

Das bekannte schwedische Möbelhaus Ikea startet ein neues Projekt: Am 1. November eröffnet ein Ikea-Geschäft in Wolfsburg, Anfang 2022 soll ein zweiter Laden in Ravensburg folgen. In den Geschäften bestellte Artikel können nach Hause geliefert oder in den Ikea-Häusern abgeholt werden. Mitnahmeartikel werden nicht verkauft. Auch die Rückgabe von Produkten wird dort nicht möglich sein. In NRW sind solche Pop-up-Stores aktuell nicht geplant.

Karneval während Corona 

Die fünfte Jahreszeit startet am Elften im Elften - doch gibt es tatsächlich endlich wieder unbeschwerten närrischen Frohsinn? Die vergangene Session war völlig von Corona überschattet, aller Orten waren Narren und Jecken in der Zwangspause.

Jetzt sagt Deutschlands oberster Karnevalist Klaus-Ludwig Fess vom Bund Deutscher Karneval: „Ich bin tatsächlich guter Hoffnung, dass es wieder so sein wird wie vor Corona.“ Die Fastnachter und Karnevalisten stünden überall in den Startlöchern: „Sie freuen sich, dass es am 11.11. endlich wieder los geht.“ An Außenveranstaltungen sollen Geimpfte, Genesene und negativ Getestete teilnehmen können. Bei Indoor-Veranstaltungen empfiehlt der Bund Deutscher Karnevalisten Zutritt nur für Geimpfte und Genesene.

Weihnachtsmärkte öffnen so früh wie noch nie

Die Weihnachtsmarktsaison beginnt in diesem Jahr so früh wie noch nie: Nachdem das festliche Treiben 2020 pandemiebedingt weitgehend ausfallen musste, öffnen manche Weihnachtsmärkte nun schon Mitte November.

Ein Grund ist, dass den Schaustellern nach der langen Corona-Auszeit höhere Einnahmen ermöglicht werden sollen. Der eigentliche Advent, für Christen die Zeit der besinnlichen Vorbereitung auf Weihnachten, beginnt in diesem Jahr am 28. November. (sai/dpa)

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