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„Der flotte Dreier“ Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Die drei miesesten Mogelpackungen im Supermarkt

Chips der Firma funny-frisch stehen in einem Supermarkt-Regal.

Auch unter den miesesten Mogelpackungen: Chips der Firma funny-frisch.

„Der flotte Dreier“: An dieser Stelle zeigt unsere Redaktion die drei besten Posts einer berühmten Persönlichkeit, die drei besten Ereignisse aus der Sportwelt – oder drei Dinge, die uns besonders bewegen. Die Top 3 zum Staunen eben. Diesmal: die miesesten Mogelpackungen im Supermarkt.

Egal ob Instagram, Facebook, Twitter, TikTok oder YouTube – überall im Internet werden wir mit Videos, Posts von Prominenten und Storys geflutet. Schwierig, da den Überblick zu behalten.

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Sie wollen wissen, was unsere Top 3 bei den Promis, in der Show-Welt, im Sport oder in der Welt der Filme und Serien ist? Dann sind sie hier genau richtig. In unserer Rubrik „Der flotte Dreier“ gibt es schnell die besten drei Posts, Storys und Dinge, die unsere Redaktion bewegen.

Diesmal schauen wir uns die drei miesesten Mogelpackungen im Supermarkt an. Sie stehen bei Aldi, Lidl, Rewe & Co. in den Regalen und sehen aus wie immer – doch in den Packungen ist weniger drin als gewohnt.

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Chips von funny-frisch gar nicht mal so funny

„Weniger drin, gleicher Preis“ – nach diesem Motto agiert der Chips-Hersteller Intersnack in jüngster Vergangenheit vermehrt: Laut der Verbraucherzentrale Hamburg sind über 30 Snack-Artikel betroffen.

Prominentestes Beispiel: die Chips der Marke funny-frisch. Trotz einer Minderung der Füllmenge der „Chipsfrisch“-Produkte (unter anderem die beliebte Sorte „ungarisch“) von 175 Gramm auf 150 Gramm hat sich der Preis nicht verändert und liegt weiterhin bei 1,79 Euro. Das entspricht einer versteckten Preiserhöhung von rund 17 Prozent.

Auch die Großpackung schrumpfte, während der Preis gleich blieb, von 250 auf 215 Gramm (versteckte Preiserhöhung: 16 Prozent). Bei der Kleinpackung entspricht die Verkleinerung von 50 auf 40 Gramm sogar einer versteckten Preiserhöhung von 25 (!) Prozent.

Weitere Beispiele dieser Art aus dem Hause Intersnack: Chio Chips, Chio Tortillas, Erdnüsse der Marke Ültje. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht, im Chipsregal ist vielmehr ein sogenannter Domino-Effekt zu erkennen. Auch die Hersteller Pepsico (Lay‘s und Doritos), Kellogg (Pringles) und Lorenz Snack-World (Crunchips und Nicnac's) „glänzen“ mit Mogelpackungen.

Rama: Mogelpackung-Tradition wird großgeschrieben

Dem Begriff „Mogelpackung“ macht auch das Unternehmen Upfiel mit seiner Marke „Rama“ alle Ehre. Seit Sommer 2022 werden nur noch 400 statt zuvor 500 Gramm Margarine pro Becher abgefüllt. Gleich bleibt allerdings die Größe der Verpackung sowie der Preis (bei vielen Händlern 2,19 Euro).

Die versteckte Preiserhöhung von 25 Prozent begründet Upfield mit „(...) dramatischen Kostensteigerungen in unserer gesamten Lieferkette, einschließlich unserer Rohstoffe (...)“.

Doch das Unternehmen ist schon seit Jahren für seine Preiserhöhungen bekannt, agierte immer wieder mit mal mehr, mal weniger versteckten Methoden. Neben einer „herkömmlichen“ Anpassung des Preises wurde beim Beispiel „Rama“ zum Beispiel auch Fett immer wieder durch „streichfähiges Wasser“ ersetzt. Kostenanstieg seit 2008: rund 150 Prozent!

Meister der Mogelpackungen: Calgon

Besonders raffiniert vertuscht der Konzern Reckitt seine Preiserhöhung bei der bekannten Marke Calgon. Denn: Der neue Wasserenthärter „Calgon Power Pulver“ verspricht bei gleichbleibender Menge sowie unverändertem Preis (bspw. 8,99 Euro bei Rossmann) 50 statt bislang 46 Waschladen pro Packung. Allerdings ist das Gegenteil der Fall.

„Wie kann das eine Mogelpackung sein?“, fragen Sie sich? Antwort: Der Teufel steckt im Detail. Der Hinweis „Ultra compacted“ suggeriert aus Sicht der Verbraucherzentrale, das Produkt sei konzentrierter, weniger Pulver würde das gleiche Ergebnis hervorrufen wie zuvor. Allerdings ist offensichtlich das Gegenteil der Fall: Statt bislang 21 Gramm Pulver bei hartem Wasser werden nun 30 Gramm empfohlen.

Das lässt nur einen Schluss zu: Das Pulver wurde nicht konzentriert, sondern verdünnt. Legt man das auf Waschladungen um, sind lediglich noch 50 statt bislang 71 pro Packung (bei hartem Wasser) möglich. Versteckte Preiserhöhung: 42 Prozent.

Die Verschleierung perfekt macht die Tatsache, dass auf der alten Calgon-Packung statt der 71 Wäschen nur 46 abgebildet sind. Reckitt Benckiser begründete das auf Nachfrage der Verbraucherzentrale mit einer EU-Richtlinie, die es umzusetzen galt: Zuvor bezog sich die Angabe auf den Gebrauch bei sehr hartem Wasser, nun nur noch auf den bei hartem Wasser.

Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher gibt es zum Schluss allerdings noch eine gute Nachricht: Laut Verbraucherzentrale ist ein Wasserenthärter zusätzlich zum Waschpulver nicht nötig, da in Waschmitteln schon Substanzen zur Wasserenthärtung enthalten seien.

Gefallen? An dieser Stelle teilen wir regelmäßig unsere Top 3 aus der Promi,- Film- und Sportwelt.

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