Preis-Schock bei Temu & Co.! Neue Zoll-Regel kommt.
Böses Erwachen für KäuferNeue Zollgebühr macht Online-Shopping aus dem Ausland teurer

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Bestellungen aus Ländern außerhalb der EU werden durch neue Zollgebühren spürbar teurer, was Käuferinnen und Käufer beim nächsten Online-Einkauf direkt im Geldbeutel trifft.
Wer gerne mal ein günstiges Teil aus Fernost bestellt, muss jetzt aufpassen. Das Online-Shopping aus Nicht-EU-Ländern wird mit Stichtag 1. Juli deutlich kostspieliger. Eine neue Gebühr sorgt für böse Überraschungen beim Auspacken.
Ob Kopfhörer, T-Shirts oder Modeschmuck: Für viele Produkte, die man im Internet außerhalb der Europäischen Union kauft, muss man bald tiefer in die Tasche greifen. Der Grund ist eine neue Regelung, die mit dem 1. Juli in Kraft tritt.
Die Verbraucherzentrale Berlin erklärt die Details: Für Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro wird eine pauschale Zollabgabe in Höhe von 3 Euro je Produktkategorie erhoben. Diese kommt noch auf die bereits fällige Einfuhrumsatzsteuer obendrauf.
Aus 7 Euro werden plötzlich fast 20 Euro
Und es kann noch teurer werden! Viele Paketdienste kassieren zusätzlich eine Service-Pauschale für die Zollanmeldung, wenn der Versender das nicht schon übernommen hat. Gerade bei sehr günstigen Artikeln lohnt sich eine Bestellung dann kaum noch.
Die Verbraucherschützer machen eine krasse Beispielrechnung auf: Eine Handyhülle für 7 Euro schlägt so am Ende mit fast 20 Euro zu Buche. Da ist der Ärger vorprogrammiert.
So schützt ihr euch vor der Kostenfalle
Die Verbraucherzentrale gibt einen wichtigen Tipp: Wenn ihr einen Händler nicht kennt, checkt vor der Bestellung unbedingt das Impressum sowie die Lieferbedingungen. So findet ihr den Firmensitz und könnt mögliche Zusatzkosten aufspüren.
Bestellungen innerhalb der EU sind meistens sicher, denn hier fallen Steuern und Zölle weg. Nur für wenige Waren wie Kaffee, Alkohol und Tabakprodukte gibt es Ausnahmen.
Ein weiteres Problem bei Käufen außerhalb der EU sind die schwächeren Verbraucherrechte. Die Experten warnen: Widerruf und Gewährleistung sind oft nur schwer durchsetzbar und auch Retouren können zum echten Albtraum werden.
Und es kommt noch dicker: Weitere Gebühren schon geplant
Die Pauschale von 3 Euro ist aber leider nur der Anfang vom Ende der Billig-Pakete. Aktuell entfällt für Sendungen unter 150 Euro zwar noch der Zoll. Doch mit Wirkung vom 1. November 2026 soll eine neue Gebühr für solche Lieferungen kommen. Deren Höhe muss noch von der EU-Kommission bestimmt werden.
Diese ganzen Maßnahmen sollen so lange gelten, bis alle EU-Länder in der Lage sind, sämtliche Sendungen zu kontrollieren. Ab 2028, so die Prognose, wird es dann richtig ernst: Dann wird für alle Pakete ab dem allerersten Euro eine Zollgebühr fällig. Wer schon mal rechnen will: Die Zollverwaltung hat dafür online einen Abgabenrechner. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
