Verein von FC-EigengewächsAmazon-Gründer Bezos prüft Einstieg bei Top-Klub

Jeff Bezos steht neben seiner Lebensgefährtin Lauren Sanchez Bezos (l).

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Jeff Bezos steht neben seiner Lebensgefährtin Lauren Sanchez Bezos (l).

Dem FC Liverpool winkt ein mächtiger Investor: Amazon prüft einem Bericht zufolge den Einstieg bei den „Reds“ – und damit die Beteiligung eines der reichsten Männer der Welt.

Steigt jetzt ein Handels-Gigant auch auf Klub-Ebene im Fußball ein?

Amazon-Gründer Jeff Bezos führt einem Medienbericht zufolge Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung am englischen Spitzenclub FC Liverpool!

Amazon interessiert an „strategischer Beteiligung“ beim FC Liverpool

Amazon agiert im Fußball bislang nicht als Vereinsinvestor, sondern setzt ausschließlich strategisch auf Medienrechte und Technologie. Über Prime Video hat sich der Konzern mit exklusiven Übertragungen, wie der Uefa Champions League, als globaler Live-Broadcaster etabliert.

Zudem fördert Amazon als Großsponsor den Frauenfußball, liefert über die Cloud-Tochter AWS Echtzeit-Datenanalysen für Ligen wie die Bundesliga. Der Sport dient dem Tech-Giganten somit primär als Reichweitenhebel für das eigene Prime-Ökosystem.

Der Einstieg auf Klub-Ebene würde als Teil eines Konsortiums erfolgen, das derzeit mit dem Klub-Eigentümer, der Fenway Sports Group, über ein Investment spricht, wie der Sender „Sky News“ berichtete. Der 62 Jahre alte US-Amerikaner Bezos ist einer der reichsten Männer der Welt.

Das Konsortium wird demnach angeführt von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des milliardenschweren Stahlunternehmers Lakshmi Mittal.

„Ein von Amit Bhatia geführtes, verwaltetes und vertretenes Investorenkonsortium hat Interesse daran bekundet, eine strategische Minderheitsbeteiligung am Liverpool Football Club zu erwerben“, heißt es in einer Stellungnahme der Fenway Sports Group.

Um welche Summe es geht, wurde zunächst nicht bekannt. Die Premier League gilt ohnehin schon als reichste Fußballliga der Welt. Liverpool, der frühere Club des künftigen Bundestrainers Jürgen Klopp und FC-Eigengewächs Florian Wirtz, gehört zur absoluten Spitze.

Vor einem Jahr wechselte der Nationalspieler für bis zu 150 Millionen Euro von Bayer Leverkusen an die Anfield Road. Etwa die Hälfte der 20 Premier-League-Clubs befindet sich im Besitz von Investoren, die überwiegend in den USA ansässig sind, wie „Sky News“ aufzählte. (red/dpa)

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