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Wegsehen oder handelnSo melden Sie Korruption und Bestechung richtig und sicher

Hinweisgeberportal des Bundesamtes für Justi

Copyright: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Haben Sie einen Korruptionsverdacht? Dann können Sie sich zum Beispiel anonym an ein Hinweisgeberportal wenden.

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Korruption im Job? An diese Stellen können Sie sich wenden.

Es ist eine miese Situation: Ihr bekommt mit, wie im Job oder bei einer Behörde gemauschelt wird. Ob es um Bestechung geht, Vetternwirtschaft oder die Veruntreuung von Steuergeldern – Korruption ist ein Gift. Es schadet nicht nur den direkt Betroffenen, sondern zerfrisst das Vertrauen in unsere Politik, die Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft. Viele fragen sich dann: Wegschauen oder den Mund aufmachen?

Viele fühlen sich machtlos oder haben Angst vor den Konsequenzen, wenn sie einen Missstand melden. Doch es gibt offizielle Anlaufstellen, an die ihr euch wenden könnt – auch anonym.

Interne Abteilungen als erste Anlaufstelle

Rechtsanwältin Gina Greeve, Mitglied im Strafrechtsausschuss des Deutschen Anwaltvereins, rät, im ersten Schritt die zuständigen Stellen im jeweiligen Unternehmen oder in der Behörde zu kontaktieren. „Gute Anlaufstellen können Compliance- oder Rechtsabteilungen sein“, so die Expertin.

Anonyme Hinweise im Netz abgeben

Wer lieber unerkannt bleiben möchte, findet im Internet spezielle Portale. Es gibt offizielle Hinweisgeberhotlines und Hinweisgeberportale, bei denen man Verdachtsfälle melden kann, ohne seine Identität preiszugeben. Das Bundeskriminalamt verweist überdies auf die Ombudsleute in den Städten, Kreisen und Gemeinden.

Wenn der Fall strafrechtlich relevant ist

Sollte der beobachtete Vorgang eine strafrechtliche Dimension haben, können sich Zeuginnen und Zeugen direkt an die Polizei vor Ort oder die Staatsanwaltschaft wenden, um dort eine Anzeige zu machen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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