Klage gegen A1-Tempolimit: Fahrer macht Rückzieher
A1-Zoff beendetAutofahrer zieht Klage gegen Tempo 120 auf der A1 zurück

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Tempo 120, wie hier auf einer Autobahn in Mecklenburg-Vorpommern, sorgt für einen Streit vor dem Verwaltungsgericht in Münster. (Symbolbild)
Ein Mann am Steuer legte sich mit dem Tempolimit auf der wichtigen A1 an und klagte sich bis vor das Gericht. Aber dann, kurz bevor es ernst wurde, die plötzliche Kehrtwende. Der ganze Zoff ist nun beendet.
Ein Sprecher des Verwaltungsgerichts in Münster bestätigte, dass der Kläger seine Beschwerde hat fallen lassen. Der Gerichtstermin, der für den 18. Juni geplant war, findet somit nicht statt.
Rückzieher vor Gericht: Worum es bei dem Zoff ums Tempolimit ging
Der Mann hinter dem Steuer hegte erhebliche Bedenken gegen die Gültigkeit der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 km/h. Dies betraf den A1-Teilabschnitt, der sich vom Kreuz Münster-Nord bis zur Ausfahrt Greven in Fahrtrichtung Bremen erstreckt. Seine gewagte Argumentation: Er müsse die Schilder ignorieren, da diese unrechtmäßig aufgestellt worden seien.
Eine riskante Haltung, der die gegnerische Partei, die Autobahn GmbH des Bundes, vehement entgegentrat. Zur Begründung für die Geschwindigkeitsbegrenzung führte sie ein erhöhtes Unfallrisiko in dem betreffenden Bereich an. Die Maßnahme soll demnach unmittelbar dem Schutz aller Personen im Straßenverkehr dienen.
Die A1: Eine Lebensader auch für die Menschen aus Köln
Die Autobahn 1, die Köln mit Bremen verbindet, stellt eine der zentralen Nord-Süd-Achsen dar. Sie ist für zahllose Reisende aus NRW auf dem Weg nach Norddeutschland von Bedeutung. Die A1 führt ab dem Knotenpunkt Lotte/Osnabrück auf dem Gebiet von Niedersachsen weiter.
Weil der Kläger einen Rückzieher gemacht hat, bleibt die Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem diskutierten Teilstück jetzt gültig. (dpa/red)
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