TÜV warnt Biker: Dieser Gruppen-Fehler ist fatal.
Gefährlicher GruppenzwangTÜV gibt Tipps für sichere Motorrad-Ausfahrten in der Gruppe

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Erfahrene Fahrer an Spitze und Ende: Eine durchdachte Fahrer-Reihenfolge minimiert Risiken und entlastet weniger geübte Teilnehmer während der Tour.
Die Sonne scheint, die Maschinen brummen – perfekt für eine Tour mit Freunden durch die Eifel. Doch der Spaß in der Gruppe kann brandgefährlich werden. Ein häufiger Fehler wird gerade für Neulinge schnell zur existenziellen Bedrohung.
Gerade an sonnigen Wochenenden zieht es viele Motorrad-Fans aus Köln und Umgebung ins Bergische oder die Eifel. Doch in der Gemeinschaft lauert eine Gefahr, die oft nicht ernst genommen wird, wenn Neulinge auf dem Bike versuchen, mit den alten Hasen mitzuhalten.
„Niemand sollte sich von schnelleren Fahrern mitziehen lassen oder versuchen, Manöver zu kopieren, die er nicht sicher beherrscht“, macht Alexander Busch vom TÜV Süd unmissverständlich klar. Damit der Ausflug für alle ein tolles Erlebnis wird, hat der TÜV die entscheidenden Ratschläge parat.
Vor der Abfahrt: Die richtige Planung entscheidet
Noch bevor der erste Motor anspringt, muss die ganze Truppe gemeinsam die Wegstrecke durchgehen. Klärt, wo getankt und gerastet wird. Ganz wichtig: Tauscht euch über bekannte Gefahrenpunkte wie enge Kurven oder schlechten Straßenbelag aus.
Regelt auch die Kommunikation im Voraus. Was wird getan, wenn jemand zurückfällt? Legt Signale für Pannen fest, etwa per Licht oder Hupe, die in der Kolonne nach vorn gereicht werden. Tauscht zur Sicherheit auch eure Handynummern. Die beste Lösung ist ein Intercom-System, das alle Biker miteinander verbindet.
Klare Regeln für unterwegs
Vereinbart feste Handzeichen, um euch gegenseitig vor Risiken wie Ölspuren oder Schotter zu warnen. Aber Vorsicht: Ist die Truppe zu groß, leidet die Verständigung. Experten raten: Ab acht bis zehn Maschinen die Gruppe besser aufteilen. An den ausgemachten Treffpunkten seid ihr dann wieder vereint.
So fährt die Gruppe sicher: Aufstellung und Verantwortung
Ein entscheidendes Prinzip für die Sicherheit ist die „Kettenverantwortung“. Das heißt: Jeder achtet auf die Person direkt hinter sich. Verliert man sie aus den Augen, wird das Tempo gedrosselt, bis die Kolonne wieder vollständig ist.
Auch die Reihenfolge ist kein Zufall. Der TÜV Süd empfiehlt: Die Leitung und das Schlusslicht sollten von den erfahrensten Fahrern übernommen werden. Neulinge sollten im vorderen Bereich mitfahren, aber nicht direkt hinter der anführenden Person. Geschwindigkeit und Etappenlänge müssen sich immer an den Unerfahrensten orientieren.
Am Ende gilt aber trotz aller Planung: Die Situation vor Ort ist entscheidend. Der TÜV Süd rät: «maßvoll und situationsabhängig fahren». (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
