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Besonders groß Neue Zecken-Art kommt mit Zugvögeln zu uns

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Ein Schild warnt in einem Wald vor Zecken. 

Köln – Dieses Jahr fing der rheinische Frühling bereits im Winter an – und das mit Sonne satt. Viele Menschen zieht es in die Natur – auf die Wiesen oder in den Wald.

  • „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ warnt vor Zecken
  • Milde Temperaturen führen zu hohen Zecken-Zahlen 
  • Immer mehr neue Arten verbreiten sich

Doch die „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ (SDW) warnt: Zecken lieben den Klimawandel. Sie sind jetzt das ganze Jahr im Land anzutreffen. Die milden Temperaturen führen zu hohen Zahlen bei den einheimischen Zecken und zur Verbreitung neuer Arten. Ein Schutz ist ganzjährig für Menschen und Tiere sinnvoll.

Neue Zecken-Arten kommen mit Zugvögeln

Alles zum Thema Robert Koch-Institut

Kritisch ist es deshalb, weil Zecken eine Vielzahl von Krankheiten übertragen können. Am meisten werden Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

Die sich ausbreitende Auwaldzecke ist eher für Hunde und Pferde gefährlich als für uns Menschen. Sie geht aktiv auf die Opfersuche. Sie überträgt auch die Hundemalaria, die zum Tode führen kann und früher nur aus dem Ausland bekannt war.

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Die Hyalomma-Zecke mit ihren gestreiften Beinen.

Die Hyalomma-Zecke kommt wahrscheinlich mit den Zugvögeln zu uns. Mit bis zu zwei Zentimetern ist sie nahezu dreimal so groß wie ihr europäischer Verwandter. Außerdem besitzt sie auffällig helle, braun-gelb gestreifte Beine. Sie überträgt gefährliche Tropenkrankheiten, kommt aber bei uns noch selten vor.

Einige Tipps, wie man ohne Zecken-Stich durch das Jahr kommt:

  • Auf den Wegen bleiben und
  • Helle
  • Mit
  • Nach dem Spaziergang Kleidung und Körper
  • Wenn das Viech dann wirklich mal zugeschlagen hat, sollte man nicht in Panik geraten. In der Regel merkt man es gar nicht, dass sie zugeschlagen hat. Daher ist es besonders wichtig, den Körper zu untersuchen. Anschließend sollte die
  • Dabei sollte sie nicht gequetscht, nicht gedreht und
  • Hilfsmittel wie
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Beim Spaziergang in Wäldern und ungemähten Wiesen droht Zeckengefahr – für Mensch und Tier. 

  • Kommt man nur schlecht an die Zecke heran, sollte man
  • Es kann auch mal zwei oder drei Versuche dauern, bis man sie erfolgreich entfernt hat – daher
  • War man erfolgreich, sollte man sich weiter auf die Suche machen – kritische Stellen in Augenschein nehmen wie
  • Anschließend erst mit Alkohol
  • Ist man unsicher, ob die Zecke wirklich weg ist oder kommt es zu

Zecken immer schnell entfernen

Gegen Borreliose gibt es bislang keinen wirksamen Impfschutz. Bundesweit tragen laut Robert-Koch-Institut zwischen 5 und mehr als 35 Prozent der Zecken Borrelien in sich. Im Schnitt beträgt die Wahrscheinlichkeit, sich nach einem Zecken-Stich mit Borrelien zu infizieren, 1,5 bis 6 Prozent. Experten sprechen übrigens von einem Zecken-Stich, nicht von einem Zecken-Biss.

Entscheidend ist hier schnelles Entfernen, da sich die Erreger im Mitteldarm der Zecke befinden und erst nach 12 bis 24 Stunden auf den Menschen übergehen. Wenn sich ein roter Kreis um den Zecken-Stich zeigt, sollte man zum Arzt gehen. Diese sogenannte Wanderröte kann aber auch erst einige Tage oder sogar erst Wochen später auftreten.

Zecken: In Risikogebieten hilft Impfung

Gegen die FSME kann man sich durch eine Impfung schützen. Die FSME ist eine Hirnhautentzündung, die zu bleibenden neurologischen Schäden, psychischen Veränderungen und sogar zum Tod führen kann.

Deshalb rät die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Menschen, die sich beruflich oder privat oft in ausgewiesenen Risikogebieten aufhalten und Risikogruppen wie ältere, chronisch kranke Menschen zur Impfung. Ganz Süddeutschland sowie Gebiete in Hessen und Thüringen gehören zu den FSME-Risikogebieten. Wer Urlaub in den beliebten Urlaubsländern Österreich, Skandinavien oder Norditalien macht, sollte sich auch impfen lassen.  

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